Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Denkzettel

Strafgeld nur fürs Sparen

Negativzinsen und Trump, ein explosives Gemisch.

Die billigste Ware in Europa ist Geld. Beim Sparen wird es teuer. 230 Milliarden Euro Erspartes horten die Österreicher – und verloren 2016 zwischen niedrigen Zinsen und Inflation rund 2,5 Milliarden Euro an Kaufkraft.

Es geht aber noch tiefer, so wie für die Banken selbst, die fürs Geldaufbewahren bei der Europäischen Zentralbank 0,4 Prozent Strafgeld zahlen, in der Schweiz 0,75 Prozent. Nobelpreisträger Paul Krugman freut das Experiment auf neuem Terrain. „Aus akademischer Sicht liebe ich das.“

Kommerzkunden, die zunehmend mit Negativzinsen – Behaltegeld – bestraft werden, freut das weniger. Übergriff auf alle Kunden hieße gar Flucht in den Sparstrumpf.

So spekuliert man auf Donald Trump für beschleunigten Zinsauftrieb. Doch der US-Präsident beeilt sich, den Dodd-Frank Act prüfen zu lassen. Von Wallstreet-Leuten, die diesen einst als Riegel vorgeschoben bekamen. Von loser Geldpolitik und losen Regeln – Strafgeld quasi fürs Sparen – wäre es zum nächsten Crash nicht weit. Adolf Winkler

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.