Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Presseschau ZUR TRUMP-EUROPA-REISE

Nur jetzt nicht unterschätzen

LONDON. Der europäische Teil seiner Auslandsreise hat jedem, der das noch bezweifelte, gezeigt, dass dieser Präsident leicht zu verhöhnen ist. Zugleich ist er aber auch leicht zu unterschätzen. Seit er ins Oval Office kam, hat er in Sachen China rasch gelernt und still und leise davon Abstand genommen, mit China einen Handelskrieg anzufangen. Und er hat die Sanktionen gegen Russland wegen der Annexion der Krim aufrechterhalten.

Genervt vom US-Präsidenten

BRÜSSEL. Die Antwort auf den Bulldozer-Präsidenten kam aus einem Bierzelt. Die deutsche Kanzlerin stellte fest, die „Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei“. Sie hat erkennbar die Nase voll vom US-Präsidenten. Nach einem bemerkenswerten Besuch im Weißen Haus, bei dem Merkel bereits sichtlich von ihrem Gastgeber genervt war, seinen Auftritten im Nato-Gebäude und beim G7-Gipfel reicht es Berlin nun.

Widerworte sind nötig – Stille dennoch falsch

ZÜRICH. Angesichts der gewaltigen Differenzen und Trumps quälender Selbstgefälligkeit wird sich mancher Präsident oder Regierungschef die Frage stellen, ob sich ein Meinungsaustausch überhaupt lohnt. Der Frust ist verständlich – und doch hätte es fatale Folgen, gäbe man ihm nach. Es bleibt nichts anderes übrig, als im Gespräch zu bleiben. Das ist aber kein Plädoyer dafür, sich an Trump zu gewöhnen, Rüpeleien, Banalität und Sexismus hinzunehmen.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.