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Aussensicht

Zuwanderung – kleingeredet

Die Statistik Austria ließ uns wissen, dass die Wohnbevölkerung Österreichs im vergangenen Jahr um 70.000 Menschen angewachsen sei, gut 90 Prozent durch Zuwanderung, aber auch durch ein Geburtenplus. Diese absolut wertungsfreie Information der Behörde wurde nun in den Medien auf eine Art und Weise schöngeredet, die schon bemerkenswert ist. Da stimmt es zwar, dass die Rekordzahl an illegalen Zuwanderern von rund 115.000 Menschen 2015 mit gut 70.000 im Jahre 2016 deutlich unterschritten wurde.

Trotz Schließung der Balkanroute, trotz harter Worte des Außenministers, trotz vermeintlich rigider Abschottungspolitik sind aber wiederum 70.000 – weitgehend illegale – Zuwanderer nach Österreich gekommen. Und was den vermeintlich erfreulichen Zuwachs an Geburten betrifft, so ist dieser in überwiegendem Maße nicht auf die autochthonen Österreicher zurückzuführen. Dass die Zuwanderung von sogenannten „Schutzsuchenden“ oder „Flüchtlingen“ illegal ist, haben wir bereits nahezu vergessen. Alle durchqueren sie sichere Drittländer, bevor sie Österreich erreichen. Nunmehr versuchen sie zumeist, über das Mittelmeer zu kommen, und auch wenn sie von den Frontex-Schiffen oder von jenen der NGOs aufgefischt und nach Italien transportiert werden, kommen sie – das darf nicht vergessen werden – illegal. Der Zustrom erfolgt ungebremst und soll, wenn nichts dagegen unternommen wird, in den nächsten Jahren wohl noch ansteigen, da Millionen in Afrika darauf warten, nach Europa gehen zu können. Und so nimmt die Bevölkerung eben zu, pro Jahr tendenziell um die 100.000 Menschen. 15 Prozent leben dem Vernehmen nach bereits hier mit fremder Staatsbürgerschaft, und wie viele einen sogenannten Migrationshintergrund haben, kann man nur schätzen.

Die kritische Masse der Zuwanderungsbevölkerung ist also längst überschritten und eine Integration derselben in die historisch gewachsene Kultur unseres Landes kaum mehr möglich. Die Bevölkerung nimmt dies hin – weitgehend wohl auch deshalb, da es von den Meinungsmachern verharmlost und schöngeredet wird.

Andreas Mölzer ist Herausgeber von „Zur Zeit“ und war Abgeordneter der FP im Europäischen Parlament

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