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Presseschau zur Wahl

Kein starrer Fünf-Jahres-Plan

SALZBURG. Die neue Regierung, wie immer sie aussehen mag, könnte sich dadurch auszeichnen, dass sie einen Koalitionspakt nicht bis ins letzte Detail ausverhandelt. Solche starren Fünf-Jahres Pläne im alten Sowjet-Stil werden ohnehin nie umgesetzt. Neu wäre es, nur die vordringlichsten und wichtigsten Punkte des Programms zu formulieren und zu beschließen. Der notwendige Rest könnte dann im Lauf der Zeit verhandelt werden.

Die Gunst des Augenblicks

LINZ. Obwohl die Aversion gegen die FPÖ in der SPÖ bröckelt, wäre eine Koalition ein Balanceakt für Kern. Große Politiker erkennen aber, wenn sich ein Fenster öffnet, um Entwicklungen eine Wendung zu geben. Wolfgang Schüssel hat dies im Jahr 2000 getan. Auch Kern würde die Gelegenheit ergreifen, um der SPÖ den Kanzler zu retten. Das ist das Restrisiko für den Wahlsieger Sebastian Kurz (VP) – und das stärkt wiederum die Verhandlungsposition der FPÖ.

Eine Minderheitsregierung?

WIEN. Die realpolitische Folge aus diesem Wahlergebnis ist, dass die FPÖ in die Regierung einziehen wird. ÖVP und SPÖ können nicht mehr miteinander – und sollen auch nicht mehr miteinander. Eine ÖVP-Minderheitsregierung wäre zwar ein interessantes Experiment, jedoch zum Scheitern verurteilt. Denn wer soll eine solche mittragen? Die SPÖ in ihrem Zorn auf den bösen Sebastian Kurz? Die FPÖ einfach so, ohne Minister dafür zu kriegen?

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