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Presseschau

Jede Partei geht anders mit Niederlagen um

MÜNCHEN. Die CDU stolpert mürrisch hinter ihrer Ich-wüsste-nicht-was-ich-anders-machen-sollte-Chefin Angela Merkel her. Die SPD dreht sich im Kreis und bejammert ihr Schicksal, jetzt doch regieren zu sollen. Und die CSU? Die feuert ihren Ministerpräsidenten, zieht den Kampfanzug an und zieht in die Schlacht um die Verteidigung ihrer heiligen Mehrheit. Gäbe es einen Demokratie-Preis, wo das Wort des Wählers noch etwas bewirkt – er ginge nach Bayern.

Seehofer ist der große Verlierer

FRANKFURT. Eine zerrüttete Partei zieht sich da nun zurück zur Vorbereitung der Landtagswahl, es ist eine Partei der Verlierer, gefangen in der Hybris jahrzehntelanger Wahlerfolge. Der erste Verlierer ist Seehofer. Er kommt aus dieser Geschichte nur auf den ersten Blick einigermaßen gut heraus. Er gehe aus eigenem Antrieb, behauptet Seehofer. Tatsächlich ist er mit seiner Rückzugsankündigung nur der Landtagsfraktion zuvorgekommen.

Mit Söder wird Bayern unberechenbarer

BERLIN. Auf diesen Moment hat halb Deutschland seit zwei Jahren gewartet: Der alte Flüchtlingsfeind Horst Seehofer tritt zurück. Doch jetzt, da es endlich so weit ist, hält sich die Schadenfreude im linksliberalen Lager doch in Grenzen. Erstens, weil Seehofer nur so halb geht und vorerst CSU-Parteichef bleiben will. Aber vor allem, weil sein Nachfolger als bayerischer Ministerpräsident noch flüchtlingsfeindlicher und dumpfbackiger als Seehofer daherkommt.

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