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Klassenkampf passt hier nicht!

Familienbonus ist fairer als die aktuelle Regelung.

Für die Regierung ist er ein „Leuchtturmprojekt“, für die Opposition ein Anschlag auf soziale Fairness: Der Familienbonus sorgt für Applaus wie für Kritik. All jene, die nun aber klassenkämpferisch rufen, dass bei dieser „Umverteilung Geld mit noch mehr Geld gefördert wird“, sollten ehrlicherweise nicht vergessen:

1. dass der Vorwurf mangelnder Fairness auf die noch aktuelle Regelung der Absetzbarkeit von Betreuungskosten weit mehr zutrifft. Diese konnte wirklich nur bei höheren Einkommen zur Gänze genützt werden.

2. dass der Familienbonus von 1500 Euro von Eltern bereits bei einem Bruttoeinkommen von 1800 Euro zur Gänze lukriert werden kann. Womit er mehr bringt als die alte Regelung und Eltern endlich steuerlich besser behandelt werden als jene, die keine Betreuungskosten haben. Unfair? Das Gegenteil ist der Fall. Und dies schließt nicht aus, dass Geringverdiener abseits des Steuerrechts auch unterstützt werden müssen.

Carina Kerschbaumer

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