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Pro UND kontra zum familienbonus

Endlich Anerkennung

WIEN. Nun wird die türkis-blaue Regierung ihrem Anspruch gerecht, die Familien der Leistungsträger zu entlasten – das wird vor allem im (unteren) Mittelstand spürbar werden. Der Einwand, dass die allerärmsten Familien von der Steuerentlastung nichts haben, gilt nicht: Bei ihnen ist die Umverteilungswirkung der direkten und indirekten Förderungen ohnehin besonders stark. Finanziert werden diese übrigens hauptsächlich aus den Steuerleistungen des Mittelstands.

Kleinverdiener kurzgehalten

WIEN. Der neue Absetzbetrag ist gerechter als das bisherige Modell, ausgewogen ist das Prestigeprojekt deshalb noch lange nicht. Da schüttet die Koalition 1,2 Milliarden Euro aus – und hält ausgerechnet jene kurz, die am meisten Unterstützung benötigen: Ein Drittel der Arbeitnehmer hat vom Familienbonus nichts, weil es so wenig verdient, dass es keine Lohnsteuer zahlt. Alleinverdienern und Alleinerziehern hat die Regierung zwar eine gewisse Kompensation versprochen, doch eine krasse Benachteiligung bleibt.

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