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Koreanischer Frühling

Über das angekündigte Treffen Trumps mit Kim.

Hieße der US-Präsident Obama, würde der Jubel keine Grenzen kennen. Aber im Weißen Haus sitzt ein Mann, den viele im Westen im besten Fall für einen Anschlag auf den guten Geschmack und im schlechtesten für eine echte Gefahr für den Weltfrieden halten.

Und so beeilt man sich, die überraschende Einwilligung Donald Trumps in ein Treffen mit Nordkoreas Diktator kleinzureden. Der Triumph gehöre Kim, lautet der Tenor der Kommentatoren. Dass es auch die von Trump verhängten Sanktionen sein dürften, die Kim an den Verhandlungstisch zwingen, ist bestenfalls eine Fußnote wert.

So oder so tut man gut daran, die Erwartungen zu dämpfen. Die Kims haben viel Übung darin, das Weiße Haus zu narren. Dass der Clan seine atomaren Gelüste zügelt, ist unwahrscheinlich. Aber die Dinge sind in Bewegung geraten. Trump und Kim wollen miteinander reden. Das ist in jedem Fall besser, als unter wüsten Kriegsdrohungen Atomraketen aufeinander zu richten. Stefan Winkler

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