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Denkzettel

Populismus auf beiden Seiten

AUVA-Debatte ist von Emotionen geprägt.

Die Optik ist keine gute. Sozialministerin Beate Hartinger-Klein hat mit leicht süffisantem Unterton die Zerschlagung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA angekündigt. Das ist ausgerechnet jene Institution, gegen die sie monatelang eine juristische Privatfehde führte, weil sie bei der Bewerbung um einen Generaldirektorenposten den Kürzeren gezogen hat.

Wer der Ministerin den Vorwurf macht, sie handle aus Rachegelüsten, sollte einfach den Koalitionsvertrag zur Hand nehmen. Da ist von einer möglichen Überführung der AUVA in andere Sozialversicherungsträger die Rede.

Man kann einwenden, die Zusammenlegung der Sozialversicherungen sei ein populistischer Schritt, weil die echten Einsparungen im Gesundheitswesen woanders zu holen seien. Nicht minder populistisch agieren jene, die nun die Gesundheit der Österreicher gefährdet sehen, weil man einen Moloch reformieren will. Michael Jungwirth

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