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Denkzettel

Extreme unerwünscht

Arbeitszeitdebatte verträgt mehr Sachlichkeit.

Das Schlammcatchen ist ausgeblieben. Wer gemeint hatte, die parlamentarische Debatte über die Flexibilisierung würde in einen beispiellosen Ringkampf ausarten, wurde enttäuscht. Natürlich gab es den einen oder anderen Magenstrudel, die Debatte wurde jedenfalls hart geführt.

Eine Versachlichung wäre ohnehin angebracht. Dass im Zuge der Flexibilisierung dem Arbeitnehmer mehr zugemutet wird als bisher, liegt auf der Hand. Das getraut sich die Regierung in der Klarheit nicht zu sagen. Umgekehrt malen Opposition und Gewerkschaften apokalyptische Bilder an die Wand, die an das frühkapitalistische Ausbeutungsschema des 19. Jahrhunderts erinnern. Als ob der 12-Stunden-Tag nicht längst in staatsnahen Betrieben, wo verantwortungsvolles Arbeiten nötig ist (Polizei, Krankenhäuser, ÖBB, Asfinag), Einzug gehalten hat.

Beide Extreme – Beschönigung und Verteufelung – führen uns in der Debatte nicht weiter. Michael Jungwirth

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