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Presseschau ZUr MEXIKO-WAHL

Die Vorgänger haben den Weg bereitet

MÜNCHEN. Der Sieg des Linken López Obrador ist ein ohrenbetäubender Schrei nach Wandel in einem Land, das zu ersticken droht an Gewalt, der Korruption und der strukturellen Armut trotz Wachstum – die Hauptmotive für die starke Auswanderung. López Obrador wurde gewählt, nicht weil die meisten Mexikaner glauben, er könne das alles in Bälde lösen – sondern weil seine Vorgänger so eklatant versagt haben.

Die Mexikaner erwarten jetzt schnelle Erfolge

LUDWIGSHAFEN. Im verkrusteten und von Eliten dominierten Land hat erstmals in der Geschichte ein Anti-System-Kandidat gewonnen. Einer, der bewusst der „Mafia der Macht“ den Kampf angesagt hat, der mit fast all dem brechen will, was Mexiko bisher ausgemacht hat. Es ist ein Vertrauensvorschuss, aber auch Hypothek. Drogenkrieg, Korruption, soziale Ungleichheit, Armutsbekämpfung: An all diesen Punkten muss er schnelle Erfolge erzielen.

Das Schwierigste steht noch bevor

LONDON. Als selbst ernannter Außenseiter des linken Flügels ist López Obrador kein Newcomer in der Politik. Er gewann die Wahl nach zwei gescheiterten Versuchen. Doch das war der einfache Part. Härter wird es, das Land nun zu regieren. Das weiß er aus seiner Zeit als Bürgermeister von Mexiko-Stadt. Die Präsidentschaft mag ein machtvoller Posten sein. Seine Partei wird im Kongress aber keine Zwei-Drittel-Mehrheit für Verfassungsänderungen holen.

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