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Presseschau ZUM ASYLSTREIT

Bitterer Nachgeschmack

WARSCHAU. Der Koalitionsstreit hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Kanzlerin Merkel geht als Siegerin aus der Konfrontation mit der bayerischen CSU hervor. Doch niemand weiß, wie lange der Frieden hält. Die ganze Angelegenheit hätte man ohne Eskalation erledigen können, die ganz Europa in Gefahr gebracht hat. Zweifellos sind Seehofer und seine Partei für das Wirrwarr verantwortlich. Die Politiker in München agierten nach der Formel Bayern first.

Die CSU tritt Europas Werte mit den Füßen

ISTANBUL. Vor der Landtagswahl scheint die CSU in Panik geraten zu sein, sie ist Amok gelaufen. Sie hat nicht nur die Koalition gefährdet, sondern auch die Fundamente Deutschlands und der EU. Die CSU tritt Europas Werte mit Füßen. Trotz des Cs in ihrem Namen vertritt sie in der Asyldebatte keine christlichen Positionen. Und ,sozial‘ ist ihre Haltung zu den Flüchtlingen auch nicht. Im Kampf gegen die AfD ist die CSU schlimmer geworden als eben jene AfD.

Neuer Streit ist unausweichlich

PRAG. Die Kanzlerin hat zwar nachgegeben. Doch der Innenminister, der sie in die Ecke trieb, hat mehr verloren – seine Glaubwürdigkeit. Mit seiner Rücktrittsdrohung brachte er die Kanzlerin dazu, seine Idee der Transitzentren aufzunehmen. Weil seine Forderung aber von persönlichen Ausfällen begleitet wurde, ist eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den Chefs der Unions-Parteien nur noch schwer vorstellbar. Ein neuer Streit scheint unausweichlich.

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