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Energieautonomie stand in Rankweil zur Debatte

Rankweil. Die geplante Energieautonomie Vorarlbergs war Dienstagabend Thema einer Podiumsdiskussion der Jungen Volkspartei (JVP) in Rankweil. Hauptthemen waren dabei die Verdichtung des Wohnbaus, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die politischen Möglichkeiten. Adi Gross, Energiekoordinator des Landes, präsentierte zu Beginn der Debatte die Zahlen und Prognosen zur angestrebten Energieautonomie. So müsse trotz des Ausbaus der Energiegewinnung der Energiebedarf jeder Person um fast 60 Prozent reduziert werden. Für Andreas Karg (vplus) ist der Bau von Passivhäusern nur der erste Schritt. Das Einfamilienhaus müsse wohl bald dem verdichteten Wohnbau weichen, um eine Energieautonomie zu ermöglichen, meint er. Helmut Mennel von den Illwerken wies außerdem darauf hin, dass die Energieproduktion durch Sonne und Wind mehr Flexibilität vom Kunden verlangen werde. Greenpeace-Mitglied Jurrien Westerhof nahm die Politik in die Pflicht und forderte eine Ökosteuer.

Jürgen Fässler von der JVP zeigte sich nach der Veranstaltung sehr zufrieden. Es seien neue Sichtweisen auf das Thema und dessen Kosten eröffnet worden. Daher seien auch Querdenker statt der üblichen Redner eingeladen worden. Als nächstes stehen die Themen Vorarlberg und die EU, Arbeit und Bildung sowie generationenübergreifendes Zusammenleben auf der Agenda der Vorarl­berg 2030 Initiative der JVP.

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