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Jugendwohlfahrt: Schmid will rasche Verhandlungen

bregenz/wien. Nach dem Treffen der Landesjugendwohlfahrtsreferenten am Freitag in Wien verlangte Vorarlbergs Soziallandesrätin Greti Schmid (V) eine möglichst zügige Einigung mit den drei Ländern, die sich bisher gegen ein Kinder- und Jugendhilfegesetz ausgesprochen haben. „Ich fordere rasche Verhandlungen, denn auch das Land Vorarlberg braucht die finanzielle Unterstützung des Bundes“, erklärte Schmid. Die Mittel würden zur Umsetzung des Vier-Augen-Prinzips benötigt.

Unabhängig vom Verlauf der Gespräche werde im Ländle weiter am neuen Vorarlberger Kinder- und Jugendhilfegesetz gearbeitet. Die aus dem Dialogprozess mit Fachleuten abgeleiteten programmatischen Leitlinien würden derzeit eingearbeitet. Nachdem sich die nach dem Fall Cain eingesetzte Expertenkommission mit dem Entwurf befasst habe, werde die Begutachtung eröffnet. Das neue Gesetz solle möglichst im Frühling 2013 in Kraft treten, sagte die Landesrätin.

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