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KATER MURZ IM GESPRÄCH

Wenn einer eine Reise tut, dann . . .

MichaEL „Tinki“ tinkhauser:

Hallo Murzi. Danke, dass wir heute einmal die Rollen tauschen.

Aber Tinki, das ist doch kein Problem. Ich weiß ja, dass Du gerne mit dem IfS und Gemeindeverband in die Niederlande gefahren wärst.

Tinki: Da hast Du vollkommen Recht. Leider bin ich mit Grippe im Bett gelegen. Was habe ich denn verpasst?

So viel, dass ich Dir gar nicht alles erzählen kann. Was fährst Du für ein Auto?

Tinki: Lieber Kater, Du hast wohl vergessen, dass wir die Rollen getauscht haben. Ich stelle hier die Fragen. Wie kommst Du denn überhaupt auf sowas?

Na, weil doch schon kurz nach der Abfahrt die Autos Thema waren. Zumindest bei den Gemeindechefs von Nenzing und Schlins, die sich gegenseitig die Vorzüge ihrer Wagen aufgelistet haben. Dem Ludwig Muxel ist dagegen wohl egal, welches Auto er fährt. Dem wäre wahrscheinlich wichtiger, dass eine Fernbedienung für die Ampel- Baustelle bei der Flexengalerie eingebaut ist.

Tinki: Warum denn das?

Er hätte fast die Abfahrt verpasst, weil er auf dem Weg zum IfS nach Röthis auf „grünes Licht“ warten musste. In den Niederlanden war er dafür wieder voll in seinem Element.

Tinki: Was hat er denn gemacht?

Naja, Telefonate mit hohen Würdenträgern während der Busfahrt. Oder die Übermittlung von Grüßen an den österreichischen Botschafter in Den Haag. Der Tanz auf dem Promi-Parkett halt.

Tinki: Und wie war das mit dem Nachtleben? Gab es da etwas Besonderes?

Nicht wirklich. Außer, dass Slow-Food-Experte Franz Abbrederis der Reisegruppe zwei niederländische Spezialitäten näherbringen wollte. Den Genever zum Beispiel. Das ist so eine Art Vorläufer des Gins. Und die Bitterballen. Kleine panierte Klumpen aus schwer definierbarem Material. Martin Ruepp, Gottfried Brändle und Toni Weber haben sich einen Wettkampf geliefert, wer beim Kosten das angewidertste Gesicht machen kann. Lass es mich so sagen: Die Beilage aus Gurken und Perlzwiebeln war das Beste am Gericht.

Tinki: Und sonst irgendwelche Ausfälle?

Nicht wirklich. Einer Deiner Amtskollegen – naja, eigentlich eher der Stellvertreter eines Deiner Kollegen – hatte es nach dem Bestellen besonders eilig, sein Getränk loszuwerden. Knapp eine Sekunde später hat er nämlich alles verschüttet und sich selbst bekleckert. Angeblich weil das Glas so rutschig war.

Tinki: Aber die Greti Schmid war doch dabei. Hat die nicht aufgepasst?

Naja, überall konnte die ja dann auch nicht sein. Und in Utrecht hat sie noch Werbung für Sport und das schöne Ländle gemacht. Zumindest hat sie zwei Bier trinkenden Holländern klarzumachen versucht, wie schön es ist in Vorarlberg Ski zu fahren.

Tinki: Wie ist es eigentlich Dir ergangen? Ich hörte etwas von Tanzversuchen spätnachts?

Tinki, was in Amsterdam passiert, bleibt in Amsterdam.

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