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29-Jährige ließ Baby sterben

Bamberg. Eine Mutter, die ihr Baby nach der Geburt sterben ließ, muss für vier Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Laut Urteil des Landgerichts Bamberg kümmerte sich die 29-Jährige nach der Entbindung nicht um ihr Kind. Die Frau muss wegen Totschlags durch Unterlassen in Haft. Die 29-Jährige hatte die Tat bereits bei den polizeilichen Vernehmungen gestanden: Das Baby habe geschrien, da habe sie es im Bad liegen lassen. Die Leiche versteckte die Frau zunächst in Tüten verpackt im Schlafzimmer. Monate später brachte sie den Leichnam zu einem Waldstück. Da sie die Vorwürfe auch vor Gericht einräumte, hatte ihr die Kammer eine Haftstrafe von maximal fünf Jahren zugesichert.

„Es war nicht ihr direkter Vorsatz, das Kind zu töten“, sagte der Vorsitzende Richter. Aber die 29-Jährige habe gewusst, dass das Kind auf Hilfe angewiesen war. Sie habe also „billigend in Kauf genommen“, dass das Baby stirbt.

Ihrem Freund hatte die Frau Schwangerschaft verheimlicht. Er war nicht der Vater des Kindes. Ein Gutachter hatte der Angeklagten volle Schuldfähigkeit bescheinigt. Sie lebe zwar in einer Scheinwelt, psychisch krank oder verhaltensgestört sei sie aber nicht. Die 29-Jährige hat aus anderen Beziehungen fünf Söhne. Das Sorgerecht für die vier älteren Buben hat sie verloren. Der jüngste Sohn kam vor wenigen Monaten im Gefängnis zur Welt.

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