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Lümmelnomade auf Spanisch

Die außergewöhnliche Qualität und Vielfalt des Bregenzerwälder Handwerks zeigt sich bei der zehnten Auflage des Wettbewerbs „Handwerk + Form“. „Zuerst wollten wir neben den 13 Anerkennungspreisen und je drei ersten, zweiten und dritten Plätzen auch Ermutigungspreise vergeben“, merkte die Juryvorsitzende Sandra Hofmeister vor der Vergabe der Preise im Rohbau des „Werkraum“-Hauses“ an. Den aber hätte man allen 89 Teilnehmern geben müssen.

Über einen der mit 2200 Euro dotierten drei Hauptpreise konnten sich Walter Felder (Entwurf), Claus Schwarzmann (Fenster und Türen aus Holz) sowie Metall- und Glasbauer Rudolf Meier für den „Krützstock“ (Fenster mit Klappläden) freuen. Weiters Polsterer Johannes Mohr für den aus Resten hergestellten Teppich „Moonwalk“ sowie Ueli Frischknecht aus Teufen (Entwurf) und Markus Flatz (Tischlerei Mohr) für ihren ohne Metallteile auskommenden „Stecktisch“.

Die aus München kommende Architektur- und Designpublizistin Hofmeister zeigte sich vom Werkraum und den eingereichten Arbeiten angetan. Die internationale Bedeutung des Wälder Handwerks bezeichnete die Juryvorsitzende als „starken Baum“ im Gegensatz zu den „zarten Pflänzchen“, die es sonst in diesem Metier gibt. Nur bei der Übersetzung ins Englische, Italienische oder Französische kamen die Dolmetscher bei Bezeichnungen wie „Krützstock“, „Juppokaschto“, „Lümmelnomade“ (Sofa) oder „Veahgattr“ (Weidetor) ins Schwitzen. Was Abgeordneten Josef Moosbrugger, Regio-Obmann Anton Wirth, Bürgermeister Bernhard Kleber oder Margit Bilgeri (Witus-Genossenschaft) und die weiteren Anwesenden amüsierte.

Arno Meusburger

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