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Streifen und Lichter werden zu Streiflichtern

Ausstellungen von Miriam Prant und Philipp Geist widmen sich derzeit der abstrakten Form.

inge el-himoud-sperlich

Die Galerie am Lindenplatz in Vaduz zeigt eine Serie neuer Arbeiten des Künstlerpaars David Murray und Miriam Prantl. Außerdem sind in der Dornbirner Galerie c.art von Prantl & Boch weitere Arbeiten der in den vergangenen Jahren weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gewordenen Vorarlberger Künstlerin zu sehen.

LED-Relief

In Dornbirn zeigt Miriam Prantl Streifenbilder aus ihrer Serie „manifolds“ sowie zwei LED-Reliefs und einen mit leiser, träumerischer Musik unterlegten Videofilm, der farbige Parallelstreifen ineinander fließen und immer wieder neu ordnen lässt.

Mit inszenierten Fotografien wurde der 1963 in Glasgow geborene und seit 1995 in Dornbirn lebende Künstler David Murray bekannt. Arrangierte Stillleben aus Kartoffelchips, eine Flasche Ketchup zusammen mit Kinderspielzeug oder die unvergängliche Pracht von Plastikblumen sind seine Motive. Neben Fotografien zeigt Murray in Vaduz auch mit Blattgold überzogene Tonreliefs aus seinen Serien „All you want“ und „Love Story“ und persifliert auch hiermit unsere im Überfluss lebende Gesellschaft und das vergoldete Leben der Upperclass. Die Ausstellung in Vaduz läuft bis 20. Oktober, die Schau in Dornbirn bis 27. Oktober.

Farbenspiel

Ein türkisfarbenes, von sattem tiefen Blau umrandetes Feld oder ein von Blau überblendetes Rot neben einem grünen Streifen und schwarzen Schatten oder graue Rasterstreifen – der Berliner Künstler Philipp Geist verrät nicht, welches Motiv er vor seiner Kamera hatte, und auch nicht, welche Belichtungszeit er einstellte.

Ihm geht es allein um abstrakte Farbenspiele, die er als C-Print auf Alu-Diabond fixiert. „Still in Motion“ – so der Titel der Ausstellung – Standbilder mitten heraus aus dem bewegten Leben.

Die Welt in Schlieren

Die Welt ist bunt, im Großen wie im Kleinsten, und der 36-jährige Maler, Fotograf, Performance- und Videokünstler ist offensichtlich bestrebt, sie – wenn auch nur vorübergehend – noch bunter zu gestalten. So verwandelte er in Berlin, Vancouver, Montreal, Zürich oder München Architekturen in malerische Lichtskulpturen.

Die Feldkircher Galerie Feurstein widmet Geist eine Einzelausstellung und zeigt Fotoarbeiten sowie Gemälde, die vertikale, ineinanderfließende Farbstreifen in kühlen Farbtönen und silberglänzende Schlieren zeigen.

Die Ausstellung läuft bis 27. Oktober.

Öffnungszeiten: Galerie am Lindenplatz, Vaduz; Galerie c.art, Dornbirn: jeweils Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr.

Galerie Feurstein, Feldkirch: Dienstag bis Freitag 13 bis 17 Uhr, Samstag 11 bis 15 Uhr.

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