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Verengung der Halsschlagader gut behandelbar

Beim Österreichischen Gefäßtag am 29. Oktober steht die Verengung der Halsschlagader im Mittelpunkt. Mediziner des Gefäßzentrums am LKH Feldkirch informieren Interessierte mit Vorträgen.

Im Gefäßzentrum des LKH Feldkirch behandeln Gefäßspezialisten, Radiologen, Neurologen und Internisten fachübergreifend unter anderem Verengungen der Halsschlagader. „An der vorderen Halsschlagader (arteria carotis) kann es durch Verkalkung zu einer Engstellung kommen. Bleibt diese unentdeckt, kann ein Schlaganfall drohen“, erklärt Gefäßchirurg Wolfgang Hofmann.

Dabei könne die Verengung der Schlagader verhindert beziehungsweise frühzeitig erkannt werden. „Regelmäßige ärztliche Untersuchungen und eine frühzeitige Vorsorgeuntersuchung bei Risikofaktoren wie Rauchen, hoher Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes oder familiärer Neigung zu Gefäßerkrankungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, eine Verengung der Halsschlagader rechtzeitig zu erkennen“, erklärt Neurologe Werner Philipp.

Wenn die Verengung der Halsschlagader frühzeitig erkannt werde, sei diese gut behandelbar. „Bei der Ultraschall-Untersuchung ist die Halsschlagader-Verengung gut darstellbar“, beschreibt Manfred Cejna, Leiter der Abteilung für Radiologie die Untersuchung. Die Behandlungsmöglichkeiten seien je nach Grad der Verengung unterschiedlich. „Das reicht von Medikamenten und regelmäßigen ärztlichen Kontrollen bis zu invasiven Eingriffen“, berichtet der Internist Rainer Mathies.

Die Veranstaltung zum Österreichischen Gefäßtag ist von 18.30 bis 20 Uhr im Panoramasaal des Landeskrankenhauses Feldkirch angekündigt. Die Vorträge mit anschließender Diskussion richten sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Der Eintritt ist frei.

Vorträge

„Epidemiologie der Carotis-Stenose“, „Diagnose der Carotis-Stenose mittels Ultraschall“ und „Medikamentöse Therapie der Carotis-Stenose“, Referent: OA Dr. Rainer Mathies, Angiologie, LKH Feldkirch

„Die Rolle der Carotis-Stenose für den Schlaganfall“, Referent: OA Dr. Philipp Werner, Abteilung für Neurologie, LKH Rankweil

„Diagnostik mittels CT und MR“ und „Behandlung der Carotis-Stenose mit Ballon & Stent“, Referent: Prim. Univ.-Doz. Dr. Manfred Cejna, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, LKH Feldkirch

„Operative Behandlung der Carotis-Stenose“, Referent: Prim. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Hofmann, Abteilung für Gefäßchirurgie, LKH Feldkirch

Anschließend Diskussion

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