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Prinz Friso: Verfahren gegen Begleiter eingestellt

Feldkirch. Der Begleiter (42) des niederländischen Prinzen Friso bei dem Lawinenunglück im heurigen Februar in Lech geht straffrei aus. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Feldkirch wurde das Verfahren gegen den Lecher Hotelier Florian Moosbrugger eingestellt. Die Behörden hatten wegen fahrlässiger Körperverletzung unter besonders gefährlichen Umständen ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft begründete die Verfahrens­einstellung damit, dass sowohl der langjährige 42-jährige Freund des Prinzen als auch der Prinz selbst geübte Ski- und Variantenfahrer seien. „Beiden Skifahrern war bewusst, dass mit dem Befahren von Tiefschneehängen im freien Skiraum stets die Gefahr einer Lawinenauslösung und -verschüttung verbunden ist“, erklärte Heinz Rusch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Feldkirch. Deshalb hätten auch beide Wintersportler sogenannte Lawinenverschüttetensuchgeräte getragen.

Bei einem Zusammenschluss mehrerer Personen könne – bei Berücksichtigung der notwendigen Eigenverantwortung – nicht der Erfahrenere allein deshalb verantwortlich gemacht werden, „weil er die Führung oder die Route ausfindig gemacht hat“. Anders wäre es etwa gewesen, wenn Friso zu der Tour überredet worden wäre. Ein solcher oder ein anderer Umstand für eine strafrechtliche Verfolgung liege in diesem Fall aber nicht vor, führte Rusch aus.

Erleichterung

In Lech war die Erleichterung nach der Verfahrens­einstellung groß. „Ich bin sehr erleichtert“, erklärte Bürgermeister Ludwig Muxel. Der ganze Ort habe darauf gehofft, dass die Entscheidung so fallen werde.

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