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KATER MURZ IM GESPRÄCH

Schwarz-grüne Halbzeitpause

Na Markus, wie war denn Deine Woche?

Markus linhart: Wie soll sie denn gewesen sein? Schön natürlich. Schau doch einfach einmal aus dem Fenster. Bei dem Wetter kann man doch nicht klagen.

Naja, aber beruflich war es doch ein Auf und Ab für Dich, oder nicht?

Linhart: Wie ist das denn gemeint? Ich weiß jetzt nicht, wovon du redest.

Angefangen hat es ja ganz gut. Da hast Du den Nachfolger vom Eric Thiel vorgestellt. Apropos, war das eigentlich ein Best-Practice-Beispiel?

Linhart: Best-Practice?

Du weißt schon: Etwas Erfolgreiches nachmachen und dann so tun, als ob man selbst die Idee gehabt hat.

Linhart: Was es ist, weiß ich schon. Machen wir ja auch ab und an. Aber in DEM Zusammenhang verstehe ich die Frage jetzt nicht.

Na, die von Dir so wenig geliebten Festspiele, die die Stadt ja sooooo viel Geld kosten, haben doch auch in Graz nach einem Nachfolger für David Pountney gesucht. Hast Dich inspirieren lassen, oder?

Linhart: Ach Kater. Wenn Du so drauf bist, will ich gar nicht mit Dir reden.

Na gut, Themenwechsel. Wobei ich nicht weiß, ob Dir das lieber ist. Wie ist denn DEINE Halbzeitbilanz?

Linhart: Wie ist das denn zu verstehen? Meine Halbzeit­bilanz?

Der Ritsch hat ja schon Bilanz gezogen. Und die fällt nicht sehr gut für Dich aus. Was sagst Du denn dazu?

Linhart: Jo mei, der Michael. Aktiv ist er ja, aber ob der auch so gut mit den Leuten kann wie ich? Der hat ja sogar den Gusi in der Nacht zum 1. Mai alleine um die Häuser ziehen lassen, weil er müde war.

Aber hast keine Angst, weil der Michi jetzt sooooo viel beliebter ist als Du?

Linhart: Aber wo denkst Du hin, Kater? Hauptsache ist doch, dass ich vor dem Kiermayr liege.

Du weißt aber schon, dass Du auch hinter dem bist, oder?

Linhart: Was?! Das kann nicht sein. Dann stimmt die Umfrage nicht. Ich hinter dem Gernot. Also nein…

Apropos Kiermayr. Der hat ja auch Bilanz gezogen. Mit einem ganz netten Brief an seine Parteifreunde. Hast den schon gelesen?

Linhart: Ich bin ja nicht sein Parteifreund. Warum sollte ich den Brief lesen?

Naja, er beklagt sich darin gar sehr über Dich und Deine Kollegen. Dass Ihr die Erfolge der Grünen für Euch reklamiert und so. Zeit für eine Paartherapie, oder wie?

Linhart: Aber nein. Nur manchmal muss man halt zeigen, wer der Herr im Haus ist. Wenn‘s ihm nicht passt, kann er ja wieder in Opposition gehen. Der Harry Stifter ist ja jetzt nimmer bei den Blauen.

Aber, aber, Markus. Das war jetzt aber nicht fein.

Linhart: Ich sag‘ doch nur die Wahrheit. Halt so wie ich das immer tue. Und überhaupt ist die Stimmung bei den Grünen nur so schlecht, weil wir so wenig Geld in der Stadtkassa ham. Weißt Du eigentlich, wie viel uns die Festspiele jährlich kosten…?

Markus, es war schön, aber ich muss geh’n. Die zweite Halbzeit fängt an…

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