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Europäische Rundfunkunion: Vorwurf an Iran und Syrien

Damaskus/teheran/genf. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat Syrien und Iran vorgeworfen, die Ausstrahlung internationaler Programme im Nahen Osten zu beeinträchtigen. Die jüngsten Signalstörungen der „Sender Deutsche Welle“, „BBC“, „France24“ und „Voice of America“ seien ein „Angriff auf die Unabhängigkeit der Medien“, erklärte die EBU am Montag. Die „gezielten und zeitlich befristeten Signalüberschneidungen“ seien aus Syrien und Iran gekommen, hieß es weiter unter Berufung auf den Satellitenbetreiber Eutelsat.Die EBU sieht demnach einen Zusammenhang zu der Abschaltung der Übertragung von 19 iranischen Programmen über den Satelliten Hotbird.

Eutelsat und das britische Unternehmen Arqiva waren mit dieser Abschaltung Sanktionen der EU gegen den Iran nachgekommen. Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Die Führungen in Damaskus und Teherans gelten als enge Verbündete. Eutelsat bestätigte am vergangenen Donnerstag, dass Störsignale aus Syrien gesendet worden seien. Auch der Iran soll in den vergangenen Jahren gezielt Rundfunksender gestört haben, heißt es von der Internationalen Telekommunikationsunion.

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