Unfälle

Blitzeinschlag in Haus

26.06.2020 • 08:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Der Blitz schlug im Dach des Hauses ein.Mirjam Mayer / VOL.AT

In Hittisau schlug am Freitagvormittag ein Blitz in ein Wohnhaus ein.

In Hittisau schlug am Freitagvormittag ein Blitz in ein Wohnhaus ein, als eine Gewitterfront über dem Ort tobte. Der Blitz schlug gegen 08.45 Uhr in den Außenkamin des Hauses in Hittisau Tannen ein. Der Blitzschlag verursachte eine kurzzeitige starke Rauchentwicklung in den zwei Schlafzimmern im oberen Stockwerk. Die Feuerwehr konnte die Rauchentwicklung im Kaminbereich des Hauses rasch unter Kontrolle bringen.

Blitzeinschlag in Haus
Foto: Mirjam Mayer / VOL.AT

Erheblicher Sachschaden

Entlang des Kamins kam es im Erd- und Obergeschoss zu erheblichem Sachschaden. Die Feuerwehr Hittisau suchte und löschte im Inneren des Gebäudes Glutnester im Bereich des Kamins. Ein großangelegter Löschwassereinsatz war nicht notwendig. Im Zuge des Feuerwehreinsatzes mussten ein paar Ziegel vom Dach entfernt werden.

Blitzeinschlag in Haus
Foto: Mirjam Mayer / VOL.AT

Nachbar kümmerte sich um 12-jährigen Buben

Ein Nachbar, der den Einschlag beobachtet hatte, versorgte einen 12-jährigen Buben, der sich allein im getroffenen Gebäude im Erdgeschoss aufhielt. Der 12-Jährige blieb unverletzt.

Nachbarhaus in Mitleidenschaft gezogen

In einem Nachbarhaus beschädigte der indirekte Blitzschlag die Strominstallationen. Zum Zeitpunkt des Vorfalles hielten sich die Mutter und ihre drei Kinder im Wohnhaus auf. Die Mutter und eine Tochter wurden von der Rettung zur medizinischen Abklärung ins Krankenhaus Dornbirn gebracht.

Die Höhe des entstandenen Sachschaden ist in beiden Fällen noch unbekannt.

Blitzeinschlag in Haus
Foto: Mirjam Mayer / VOL.AT

Heftige Gewitter über Vorarlberg

Am Freitagvormittag zogen teils heftige Gewitter mit starkem Niederschlag über Vorarlberg. Betroffen war vor allem der nördliche Teil des Landes. Laut Angaben der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) verzeichnete man bis zum Mittag neun Einsätze, die sich auf den Bregenzerwald und den Raum Dornbirn konzentrierten. Zumeist mussten die Einsatzkräfte wegen Wassereinbrüchen in Kellern und Garagen ausrücken, in einem Fall stand eine Unterführung rund einen halben Meter unter Wasser.

(Red.)