Unfälle

ÖBB-Mitarbeiter bei Arbeitsunfall getötet

13.07.2022 • 12:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
ÖBB-Mitarbeiter bei Arbeitsunfall getötet
Symbolbild/APA

Junger Mann stürzte bei Instandhaltungsarbeiten bei der Unterführung Dornbirn-Hatlerdorf sechs Meter in die Tiefe.

Gestern gegen 11.45 Uhr waren ÖBB-Mitarbeiter mit der Instandsetzung einer Beleuchtung bei der Eisenbahn-Unterführung Dornbirn-Hatlerdorf beschäftigt. An einem der Beleuchtungskörper war ein Stahlseil befestigt. Aus bislang unbekannter Ursache rutschte das am Boden liegende Stahlseil von der Brücke und ragte als Schlaufe in die Unterführung. Es wurde von einem durchfahrenden Auto mitgezogen und dadurch gespannt. Durch die Zugkraft sowie die Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges kam es vermutlich zu einem Einklemmen eines 27-jährigen ÖBB-Mitarbeiters. In Folge stürzte dieser circa sechs Meter in die Unterführung und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Betreffend Klärung des Unfallherganges wurde ein gerichtlich beeideter Sachverständiger hinzugezogen. Die Unfallbeteiligten und Zeugen des Unfalls wurden vom Kriseninterventionsteam (KIT) betreut.
Kurz nach Bekanntwerden des Unfalls meldeten sich die ÖBB mit einer Aussendung. „Wir sind sehr betroffen. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt Familie und Freunden des verunglückten Kollegen“, teilten die ÖBB mit.