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Mangelnde Bewegung führt zu Schlafstörungen

Wenig Sonnenlicht und wenig Bewegung bringen Tag- und Nachtrhythmus durcheinander.

In weiten Teilen der Natur stellt die kalte Jahreszeit eine Ruhephase dar. Viele kleine Säugetiere, wie Igel oder Fledermäuse, schlafen fast den ganzen Winter hindurch. Ganz anders sieht das bei manchen Menschen aus: Gerade im Winter stellen sich Schlafstörungen ein. Grund dafür sind mangelnde Bewegung und der Lichtentzug, der es dem Körper erschwert, den Tag- und Nachtrhythmus zu koordinieren.

Zeitgeber fehlt

Viele Menschen halten sich im Winter praktisch nur noch in Räumen auf. Doch wer nur im Kunstlicht sitzt, nimmt seinem Körper den natürlichen Zeitgeber. Denn ohne echtes Tageslicht bleibt der Spiegel des „Schlafhormons“ Melatonin auch tagsüber erhöht. Und wer nicht durch frische Luft und Bewegung richtig wach wird, kann nachts auch nicht gut schlafen. Experten raten daher, regelmäßig spazieren zu gehen, auch bei nasskaltem Wetter. Der Körper kommt dadurch in Bewegung und man sammelt Tageslichtrei­ze. Sowohl die Bewegung als auch das Tageslicht bewirken eine verstärkte Ausschüttung des Wohlfühlhormons Serotonin und eine Hemmung des Melatonins. Dadurch wird man tagsüber richtig wach und abends, wenn es gut geht, richtig müde.

Wenn dann noch vor dem Zubettgehen die Temperatur im Schlafzimmer spürbar abgesenkt und das Fenster für ein paar Minuten weit geöffnet wird, dann sollte einem guten Schlaf nichts mehr im Wege stehen.

An dunklen Wintertagen zieht es so manchen in die künstliche Sonne. Er erhofft sich eine gesteigerte Produktion von Vitamin-D, dem viele positive Wirkungen zugeschrieben werden. So gibt es Hinweise, dass ein hoher Vitamin-D-Serumspiegel das Risiko für verschiedene Tumorarten senken könnte. Ist deshalb der Besuch einer Lichtdusche im Winter, wenn die Vitamin-D-Spiegel natürlicherweise sinken, zu empfehlen?

Wohl nicht. Laut einer amerikanischen Studie schadet das Solarium mehr, als es nützt: Die Sonnenbank fördert Melanome, verhindert aber andere Tumore nicht, fanden die Forscher heraus. Im Rahmen einer Studie wurden über 73.000 Frauen 20 Jahre lang beobachtet, und die Nutzung von Solarien in Beziehung gesetzt mit dem Vorkommen von Krebserkrankungen (ohne Hautkrebs). 4271 Erkrankungen wurden im Beobachtungszeitraum diagnostiziert. Die Wissenschaftler konnten in dieser Studie keinen schützenden Effekt von Solarienbesuchen auf das Krebsrisiko ausmachen. Da das erhöhte Hautkrebsrisiko für Solariennutzer aber belegt ist, warnen die Studienautoren vor der künstlichen Strahlung.

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