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Steuertipp

Neue Regelung: Erben von Verlustvorträgen

Wem nützen die Verluste des Erblassers?

Eduard Frei: Bisher gingen Verlustvorträge des Erblassers aus einem Betrieb anteilig nach der Erbquote im Wege der Gesamtrechtsfolge auf die einzelnen Erben über. Das galt unabhängig davon, welcher Erbe den verlustverursachenden Betrieb geerbt hat. Aufgrund der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes kommt es ab der Veranlagung 2013 nun zu einer Änderung. Ab 2013 sollen Verlustvorträge nur noch auf denjenigen übergehen, der den verlustverursachenden Betrieb von Todes wegen unentgeltlich auch tatsächlich vom Erblasser übernommen hat. Es ist dabei nicht mehr erforderlich, dass der Betrieb im Wege der Gesamtrechtsnachfolge übergeht. Verlustvorträge können somit auch auf Vermächtnisnehmer oder Pflichtteilsberechtigte im Wege der Einzelrechtsnachfolge übergehen. Wird der verlustverursachende Betrieb vom Erben aufgegeben oder veräußert, so bleibt der Verlustvortrag dennoch erhalten. Die Neuregelung gilt unabhängig vom Todeszeitpunkt ab der Veranlagung 2013 auch bei noch offenen, nicht verwerteten Verlustvorträgen. Einem Erben, der in der Vergangenheit Verluste geerbt hat, aber den Betrieb nicht übernommen hat, stehen ab 2013 die verbleibenden, noch nicht verwerteten Verluste nicht mehr zu. Diese wandern zum Übernehmer des Betriebes.

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