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Abschied von Schwestern

Die Kreuzschwestern werden Ende Mai nach 113 Jahren die Alpenstadt Bludenz verlassen.

Die Nachricht, dass Pater Adrian Buchtzik vom Franziskanerkloster Bludenz Nachfolger von Pfarrer Peter Haas in Bludenz wird und ab Herbst 2014 mit Pfarrer Josef Bertsch gemeinsam den neuen Seelsorgeraum Bludenz aufbauen soll, wurde von der Bevölkerung mit großer Freude aufgenommen. Aber es gibt auch einen Wehmutstropfen in der Katholischen Kirche von Bludenz: Nach 113 Jahren werden die Kreuzschwestern Bludenz mit Ende Mai verlassen.

113 Jahre wirkten die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz segensreich in Bludenz. Mit Sr. Maria Ulrika Lindner verlassen nun die Kreuzschwestern Ende Mai endgültig Bludenz.

Sr. Maria Ulrika kam 2007 nach Bludenz und war in der Pfarre Heilig Kreuz mit mehreren Aufgaben beauftragt. Vor allem war sie Mesnerin. Darüber hinaus aber auch Totenwachegestalterin, Lektorin und Kommunionshelferin.

Ihr goldiger, kantiger Humor zeichnete sie aus. Aus Alters- und gesundheitlichen Gründen wird sie nun ihren Lebensabend im klostereigenen Altersheim im St. Antoniushaus in Feldkirch verbringen. Die Kreuzschwestern haben in der Pfarre, aber auch in der Stadt in den vergangenen 113 Jahren wertvolle Arbeit geleis­tet. Die Namen der Schwes­tern Sr. Agricula, Sr. Klaudia, Sr. Walburgis, die viele Jahre den Pfarrkindergarten geleitet haben beziehungsweise dort tätig waren, sind vielen, vor allem den damaligen Kindergärtlern noch in guter Erinnerung.

Wertvoller Dienst

Einen wertvollen Dienst, nämlich in der Hauskrankenpflege, hat 41 Jahre lang Sr. Kamilla, eine große Persönlichkeit in der Stadt, getan. Sie war wesentlich beteiligt am Aufbau dieses heute nicht mehr wegzudenkenden, wertvollen Pflegedienstes für die kranken Menschen in der Alpenstadt. Wesentlichen Anteil hatte sie aber auch am Aufbau des Mobilen Hilfsdienstes (Mohi), in der Betreuung älterer Menschen. Im kirchlichen Bereich als Mesnerin, Totenwachegestalterin, aktive Pfarrgemeinderätin muss auch Sr. Manfreda hervorgehoben werden. Mit ihren beiden Mitschwestern Sr. Gerarda und Sr. Bernarda bildete sie noch die letzte Klostergemeinschaft im Pfarrheim, Sägeweg 16. Sr. Maria Ulrika lebte die letzten fünf Jahre allein in Bludenz im Rosenpark.

Die Kreuzschwestern haben viele Jahre in den verschiedensten Aufgabengebieten im ganzen Land segensreich gewirkt und mussten aus personellen Gründen und Überalterung sich nach und nach zurückziehen, so nun auch nach 113 Jahren aus Bludenz.

Die Bevölkerung ist heute schon recht herzlich zur offiziellen Verabschiedung beim Hauptgottesdienst um 10 Uhr am Pfingstsonntag, 8. Juni, in die Heilig Kreuz Kirche eingeladen.

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