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Positive Jahresbilanz für Hauskrankenpflege

Anhebung der Gehälter der Pflegekräfte hatte positive Wirkung auf die Personalsuche.

Beinahe 8000 Menschen sind 2013 von den 300 Fachkräften der 66 Krankenpflegevereine in Vorarlberg betreut worden. Diese Zahl gaben die Verantwortlichen der Hauskrankenpflege Vorarlberger kürzlich bei der 33. Jahreshauptversammlung in Rankweil bekannt. Bei der Veranstaltung wurde auch ein neuer Vorstand gewählt. Herbert Schwendinger wurde dabei von den rund 135 anwesenden Mitgliedern als Landesobmann bestätigt. Sein Stellvertreter bleibt Herwig Thurnher aus Rankweil.

Neu im zehnköpfigen Führungsgremium der Organisation sind die Obfrau des Krankenpflegevereins Jagdberg Marilyn Veith und Obmann Werner Gopp aus Feldkirch-Nofels. Sämtliche Obleute der Krankenpflegevereine arbeiten ehrenamtlich, heißt es in einer Aussendung vom Samstag. Trotzdem oder gerade deshalb sei der Anteil der Eigenfinanzierung der Hauskrankenpflege seit Jahren hoch. Auch 2014 seien rund 38 Prozent des Jahresbudgets von 13,3 Millionen Euro aus Eigenmitteln abgedeckt worden. Fünf Millionen würden aus Mitgliedsbeiträgen, Pflegebeiträgen, Spenden und sonstigen Aktivitäten aufgebracht.

Die restliche Finanzierung stamme von Land, Gemeinden und den Sozialversicherungsträgern. „Der hohe Anteil der Eigenfinanzierung ist ein großes Verdienst unserer Funktionäre. Sie organisieren Veranstaltungen, akquirieren Spenden und gehen sehr verantwortungsvoll mit dem vorhandenen Geld um“, lobte Schwendinger seine Kollegen.

Erfreut zeigte sich der Landesobmann über die Anhebung der Gehälter der Pflegekräfte um sieben Prozent. Seit Februar 2014 komme die neue Gehaltsordnung für Pflegekräfte auch in der Hauskrankenpflege zum Tragen. „Es wurde Zeit, die enorme Leistung, die unsere Pflegekräfte tagtäglich vor Ort zeigen, gebührend wertzuschätzen“, sagte er. Es sei in den jüngsten Jahren immer schwieriger geworden, Personal zu finden. Zu groß sei die Konkurrenz im In- und Ausland.

Qualitätsstandards

Positives konnte Schwendinger über die Einführung der 2013 beschlossenen einheitlichen Qualitätsstandards berichten. Sieben Krankenpflegevereine hätten die Selbstevaluation bereits durchgeführt und die Standards in der Praxis getestet. „Ab diesem Jahr ist es unser Ziel, dass alle 66 Vereine die Standards übernehmen“, betonte der Landesobmann.

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