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Rekordinvestitionen in der Marktgemeinde Lustenau

Vertreter aller Fraktionen waren mit dem Rechnungsabschluss zufrieden.

Zufrieden mit dem Rechnungsabschluss zeigten sich die Verantwortlichen der Marktgemeinde Lustenau. So sei ein Überschuss in der laufenden Gebahrung von knapp 9,2 Millionen Euro erzielt worden. Auch die 6,5 Millionen Euro an frei verfügbaren Mitteln seien ein äußerst positiver Aspekt. Der beste Beleg für die gute finanzielle Basis der Kommune seien die Rekord­investitionen in Höhe von 14,5 Millionen Euro, die ohne Nettoneuverschuldung getätigt worden seien.

„Lustenau möchte sich weiter gezielt in Richtung Bildungs- und Sporthochburg entwickeln und natürlich auch ein attraktiver Wirtschaftsstandort sein. Denn eine positive wirtschaftliche Entwicklung unseres Standorts und unserer Region ist Grundvoraussetzung für unsere Handlungsfähigkeit“, erklärte Bürgermeister Kurt Fischer. Im vergangenen Jahr sei zu diesem Zweck in den Endausbau der Kanalisation, in die Errichtung der Leichtathletik- und Schulsportanlage und in den Neubau des Kindergartens Rheindorf investiert worden.

Künftige Projekte wie etwa das neue Feuerwehrhaus, der Bildungscampus Rotkreuz oder die Entwicklung des Ortszentrums stellten die Gemeinde vor neue finanzpolitische Herausforderungen, meinte der Bürgermeister. Umso wichtiger sei eine klare Priorisierung der Bauvorhaben, um nicht die solide finanzielle Basis der Kommune aufs Spiel zu setzen.

Zentrumsentwicklung

Alle Fraktionen in der Gemeindevertretung zeigten sich zufrieden mit dem Rechnungsabschluss. Grünen-Gemeinderätin Christine Vetter lobte die Maßnahmen im Bereich der Bildung. Walter Bösch von der SPÖ sprach sich für eine Beschleunigung bei der Neugestaltung des Ortszentrums aus. Die jüngst erschienene Cima-Studie habe für Lustenau ein sehr mangelhaftes Bild gezeichnet. Die Kommune stehe auf dem letzten Platz unter den Vorarlberger Großgemeinden, was die Zentralität des Handels- und Geschäftsangebots betreffe. „Es muss endlich ein öffentlicher Raum für Fußgänger, öffentliche Kommunikation und Begegnung, verbunden mit einem urbanen Einkaufserlebnis entstehen“, sagte der Sozialdemokrat.

Der Rechnungsabschluss 2013 wurde in der Gemeindevertretungssitzung einstimmig beschlossen.

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