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Börsengespräche

Welcher Risikotyp sind Sie?

Wir alle haben eine sehr individuelle Risikoneigung. Das gilt für den Sport genauso wie für die Geldanlage. Darum ist eine umfassende Risikoeinschätzung Grundlage für eine erfolgreiche Veranlagungsstrategie. Gleich vorneweg: Risiko ist die Kehrseite der Rendite. Größere Erträge erwirtschaftet man nur, wenn man bereit ist, mehr zu riskieren.

Wenn Sie wissen wollen, wie viel Risiko Sie bereit sind einzugehen, machen Sie einen einfachen Selbsttest: Fragen Sie sich ehrlich, inwieweit Sie bereit wären, eingesetztes Kapital teilweise oder ganz zu verlieren. Hier die gängigen Risikotypen im Überblick:

Risikotyp 1:

Sicherheit steht an obers­ter Stelle: Ist ein Kapitalverlust für Sie unvorstellbar oder brächte Sie in finanzielle Engpässe, dann zählen Sie sicher zum Risikotyp 1. Als sicherheitsbetonte Inves­torin oder Investor sollten Sie maximal 10 Prozent Ihres Vermögens in risikoreiche Anlagen wie Aktien und/oder Hochzinsanleihen investieren.

Risikotyp 2

Es darf ein bisschen mehr sein: Sind Sie in der Lage, kleinere Verluste wegzustecken, dann können Sie als Risikotyp 2 mehr wagen. Dynamisch-risikobewusst anzulegen bedeutet, bis zu 60 Prozent des Vermögens in Wertpapiere mit attraktiven Ertragsaussichten – aber erhöhtem Verlustpotenzial – investieren zu können.

Risikotyp 3

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Zum Risikotyp 3 zählen all jene, die so viel Kapital zur Verfügung haben, dass sie eventuelle Verluste in einer Anlageklasse mit Gewinnen aus einer anderen Anlageklasse kompensieren können. Für diese spekulativen Anlegerinnen und Anleger macht die Investition von mehr als 60 Prozent des Vermögens in renditestarke, aber risikoreiche Papiere Sinn. Da hier mit vergleichsweise hohen Kursschwankungen zu rechnen ist, sollten die Papiere für einen mittel- bis langfristigen Horizont gekauft werden.

Mein Tipp:

Eine seriöse Veranlagungsberatung erkennen Sie daran, wie sorgfältig die Risikoanalyse durchgeführt wird. Sind Sie sich unsicher, zu welchem Risikotyp Sie zählen, entscheiden Sie sich besser für das niedrigere Risikopotenzial. Wenn Sie sich bereits für eine konkrete Anlagestrategie entschieden haben, macht es trotzdem Sinn, Ihre Wertpapierbestände periodisch auf den Prüfstand zu stellen. Passt die Aufteilung des Vermögens noch zur erwarteten Marktentwicklung? Richtet sie sich immer noch an Ihren persönlichen Zielen und Bedürfnissen aus? Und entspricht Ihre Veranlagungsstrategie auch tatsächlich Ihrem Risikoprofil?

Aber unabhängig davon, wie viel Sie einsetzen wollen, es empfiehlt sich auf jeden Fall eine breit gestreute Veranlagung.

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