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Ausstellung im Wirtschaftsarchiv Vorarlberg

Abfahren auf den Kästle-Ski

Eines der einstigen Aushängeschilder Vorarlberger Industriegeschichte – Kästle Ski – feiert seinen 90. Geburtstag mit einer Wanderausstellung, die im Wirtschaftsarchiv erstmals präsentiert wird. Der Historikerin Vanessa Hämmerle und den ehemaligen Mitarbeitern Gebhard Schneider und Horst Wehinger ist es zu verdanken, dass die Geschichte der Traditionsmarke nun mit Objekten, Dokumenten und Fotos gezeigt werden kann. Arno Fitz als Präsident des Wirtschaftsarchives und WK-Präsident Manfred Rein konnten zahlreiche Gäste begrüßen, welche sich für die spannende Historie der Siegerski von Toni Sailer, Anita Wachter, Egon Zimmermann und Co. interessierten. Landtagspräsidentin Gabriele Nussbaumer, Kulturamtsleiter Harald Petermichl und der ehemalige Kästle-Rennsportleiter Max Renner freuten sich, dass mit Edith Rhomberg-Zimmermann eine echte Olympionikin anwesend war. Kunsthis­toriker Thomas Wanger, Manfred Fiel und Karlheinz Kindler als Wirtschaftsarchiv-Vorstände sowie Anton Steinberger (Sparkasse Feldkirch) feierten das 90-jährige Bestehen der zwischen 1924 bis 1998 in Hohenems hergestellten legendären Skimarke. Rudolf Knünz als Mehrheitseigentümer hat die Marke 2007 reaktiviert, seither wird in Kennelbach produziert. Die Ausstellung ist noch bis 20. Juni zu besichtigen, anschließend wird sie in der „Kästle-Heimat“ Hohenems zu sehen sein.

Andrea fritz-pinggera

Drei Fragen an ...

1. Kästle war legendär, was kann die Marke heute noch?

Kästle ist nach wie vor eine große Marke und steht für Ski im höchs­ten Qualitätsbereich. Wir verbauen nur hochwertigste Materialien. Mit Kästle werden keine alpinen Bewerbe mehr gefahren, sondern Freeride. Vizeweltmeisterin Lorraine Huber ist als eine der besten Freeriderinnen mit Kästle erfolgreich.

2. Kästle ist ja wieder ein Vorarlberger Ski?

Seit der Neugründung 2007, als Rudolf Knünz und Stefan Pierer das Unternehmen von Benetton zurückgekauft haben, wird der Ski zu über 90 Prozent wieder in Vorarlberg – in Kennelbach – produziert. Das Markenrecht liegt nur in Japan noch bei Benetton – wobei wir das Vorkaufsrecht haben.

3. Das Ski-Design wirkt recht nüchtern?

Wir setzen auf modernes und zeitloses Design sowie innovative Technologie. Der Ski mit äußerlich reduziertem Industriedesign hat ein exzellentes Innenleben. Wir verbauen keine Gimmicks, sondern kombinieren hochwertiges Holz mit einzigartiger Technologie wie dem Hollowtech-Verfahren, das Vibrationen vermindert.

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