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Illwerke-VKW spüren Energiewende

2013 sanken die erzeugte Strommenge, der ­Konzernumsatz und der Jahresüberschuss.

Von den Auswirkungen der europäischen Energiewende auf die Energieerzeuger bleiben auch die Illwerke-VKW nicht verschont. Diese Wende ist vor allem durch den Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen gekennzeichnet, was die Energiewirtschaft in eine „massive Umbruchsphase“ bringe. Das heißt es von Seiten der Illwerke-VKW-Gruppe jüngst in einer Aussendung. Das Unternehmen profitiere zwar davon, dass seine flexibel einsetzbaren Pumpspeicherkraftwerke für den Ausgleich der starken Schwankungen in den Stromnetzen herangezogen werden können, wie sie von Photovoltaik- und Windkraftanlagen verursacht werden. Nichtsdestotrotz bleibe die Illwerke-VKW-Gruppe „von diesem schwierigen Umfeld nicht gänzlich unbeeinflusst“, heißt es.

So reduzierten sich die Umsatzerlöse geringfügig um 1,2 Prozent auf nunmehr 665 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss ging um 7,1 Prozent auf 78 Millionen Euro zurück. „Angesichts der aktuellen Marktbedingungen haben wir uns 2013 sehr gut geschlagen“, informiert Vorstand Christof Germann.

In der Kraftwerksgruppe Obere-Ill-Lünerseegruppe wurden im Vorjahr 2063 Gigawattstunden elektrische Energie erzeugt. Das ist ein Rückgang um mehr als zwölf Prozent gegenüber 2012. Die Aufnahme von Pumpenergie reduzierte sich von vormals 1580 auf zuletzt 1315 Gigawattstunden. Zusammen mit dem Walgauwerk hätten die Illwerke 2423 Gigawattstunden Strom erzeugt.

Beim Stromgeschäft erhöhten sich die Lieferungen der VKW und der VKW-Ökostrom GmbH 2013 an Endkunden und Weiterverteiler in Vorarlberg und im Westallgäu um ein Prozent auf 2795 Millionen Kilowattstunden. Die Lieferungen an Kunden in anderen Regelzonen gingen unterdessen um mehr als 14 Prozent auf 370 Millionen Kilowattstunden zurück. Der Stromhandel reduzierte sich um 3,8 Prozent auf 1335 Millionen Kilowattstunden. Insgesamt habe sich der Stromumsatz der VKW als Stromlieferant im Berichtsjahr um 1,8 Prozent auf 4567 Millionen Kilowattstunden verringert. Rückgänge gab es auch beim Erdgasgeschäft.

2013 investierte die Illwerke-VKW-Gruppe 157 Millionen Euro. Mit dem Bau des Pumpspeicherkraftwerkes Obervermuntwerk II wurde im Mai begonnen. Dieses Werk unterstütze die Integration von erneuerbaren Energieträgern in das europäische Verbundnetz, da es rasch Schwankungen ausgleichen könne. Zusammen mit dem Rellswerk und der Erweiterung der Umspannanlage Bürs investiere der Landesenergieversorger rund 600 Millionen Euro, um noch besser auf die Herausforderungen durch die Energiewende reagieren zu können.

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