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Beschlägehersteller bekennt sich zum Standort

„Schön geredet ist noch lange nicht getan. Gerhard Blum kritisierte Bundes- und Landespolitik.

Trotz mangelnder Reformaktivitäten investiert die Höchster Blum-Familie vor allem in die Werke am Standort Vorarl­berg – im Geschäftsjahr 2013/14 insgesamt rund 156 Millionen Euro, davon 143 Millionen Euro im Ländle. Und in dieser Größenordnung soll auch 2014/15 Geld in die heimischen Werke fließen.

Nicht alles in Ordnung

Diese Investitionen dürften jedoch nicht den Eindruck erwecken, dass in Österreich alles in Ordnung sei, merkte Gerhard Blum, Geschäftsführer der Julius Blum GmbH, an. Vor allem wegen den gut ausgebildeten Fachkräften im Lande werde die getan. Und das sei nicht unbedingt ein Verdienst der Politik. Denn die Indikatoren für Reformbereitschaft der Politiker zeigten derzeit auf null: „In diesem Staat stehen die Räder momentan still. Die Politik igelt sich ein.“ Es dürften nicht ständig Kompromisse um jeden Preis erzielt werden, bis dann nur noch ein Null-Ergebnis herauskomme. Es bewege sich weder etwas in Sachen Steuer-, Verwaltungs- noch Bildungspolitik. Zudem türmten sich die Hürden der Bürokratie immer höher auf, „und zwar nicht nur auf Bundesebene, sondern auch auf Landesebene“.

Blum werde trotzdem nicht aus Vorarlberg abwandern, sondern bekenne sich weiterhin zum Wirtschaftsstandort Vorarlberg.

Allerdings gebe es Tendenzen, bestimmte arbeitsintensive Tätigkeiten in anderen Ländern anzusiedeln. Der Ausbau des Standortes in Polen, wo bereits mehrere 100 Mitarbeiter tätig seien, gebe dafür ein deutliches Signal.

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