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Bei Erkältungen hilft abwarten und Tee trinken

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: vor allem im Winter nerven derlei Beschwerden.

Erkältungen zählen zu den häufigsten Infektionen des Menschen überhaupt. Wenn die Nase läuft, stecken meist Rhinoviren dahinter. Mehr als 100 verschiedene Erreger dieser Gattung sind inzwischen bekannt. Diese setzen sich in der Schleimhaut von Nase und Rachen fest. Ist das Immunsystem intakt, kann der Mensch diese Viren in Schach halten. Doch vor allem in der kälteren Jahreszeit gelingt das weniger gut. Warum das so ist, dafür haben Forscher der Yale University in New Haven, Connecticut, folgende Erklärung gefunden:

„Die zelleigene Immunreaktion auf die Rhinoviren ist bei kälteren Temperaturen geschwächt“, erklärt dazu Studienleiterin Akiko Iwasaki in einer Pressemitteilung. Um die Vorliebe der Rhinoviren für kühlere Temperaturen zu beweisen, entnahmen die Forscherin und ihr Team Mäusen Atemwegszellen und infizierten diese mit Rhinoviren. Die Zellen und ihre Virenfracht kultivierten die Wissenschaftler einmal bei 33 Grad, was einer kühlen Nase nahekommt, die anderen bei 37 Grad. Letzteres entspricht der normalen menschlichen Körpertemperatur.

Sehr gut gegen die Viren wehren konnten sich die Zellen bei 37 Grad. Bei 33 Grad hingegen schwächelte die Abwehr der Atemwegszellen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Ergebnis auf Menschen übertragbar ist. Bei jenen rund 20 Prozent der Menschen, in deren Nasen sie ständig siedeln, befähigt die kalte Luft die Erreger dann unmittelbar zur erfolgreichen Attacke. Andere Menschen stecken sich in vollen Bussen oder beim niesenden Kollegen an. Die Forscher raten demzufolge, sich bei Kälte nicht nur warm anzuziehen, sondern am besten auch die Nase zu schützen.

Meist stellt sich bei einer Erkältung auch Husten ein. In der Regel ist dies ein normaler und wichtiger Schutzmechanismus des Körpers, um die Atemwege von Fremdkörpern, Staub oder Schleim zu befreien. Bei einer Erkältung aber greifen Viren die Bronchien an und lösen eine Entzündung aus, die wiederum zum Hustenreiz führt. In dieser Phase ist der Husten trocken. Dieser kann sehr lästig sein, geht aber meist bald wieder vorbei.

Schleim verflüssigen

Es kann sich ebenso ein Husten entwickeln, denn auf entzündliche Prozesse reagieren die Bronchien mit vermehrter Schleimbildung. Dadurch sollen die Eindringlinge gebunden und anhand der Flimmerhärchen und durch Husten abtransportiert werden. In dieser Phase ist es besonders wichtig, viel Wasser oder Tee zu trinken, damit der Schleim verflüssigt wird und besser abgehustet werden kann. Schleimlösende Mittel sind ebenfalls hilfreich. Nur wenn sich auf den viralen Infekt noch Bakterien setzen, können Antibiotika hilfreich sein. Dauert der Husten länger als eine Woche, sollte man unbedingt zum Arzt gehen.

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