Röthis: Energiebericht der Gemeinde online abrufbar

In der Gemeindevertretung wurde zudem eine Resolution gegen TTIP verabschiedet.

Ein Energiebericht wurde in der Gemeinde Röthis kürzlich fertiggestellt. Damit stünden nun Vergleichsdaten für den Wärme-, Strom- und Wasserverbrauch in öffentlichen Gebäuden sowie den Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung und technischer Anlagen zur Verfügung, teilte Bürgermeister Roman Kopf am Samstag in einer Aussendung mit. Abgedeckt würden dabei die Jahre 2009 bis 2014.

Der Bericht, der vom Gemeindeoberhaupt selbst erstellt worden ist, soll zum einen Informationen liefern, ob bereits gesetzte Energiesparmaßnahmen erfolgreich waren. Zum anderen soll die Analyse auch als Grundlage für künftige Entscheidungen dienen.

So wird in dem Bericht festgestellt, dass der Heizenergieverbrauch 2014 gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent gesunken ist. Ein Großteil der Reduktion sei jedoch dem milden Winter zu verdanken gewesen. Immerhin acht Prozent Einsparung seien jedoch durch eine tatsächliche Reduktion des Wärmeverbrauchs gelungen. So seien etwa verschiedene Regelungseinstellungen optimiert worden.

Sehr erfreulich ist aus Sicht des Bürgermeisters auch die Senkung des Stromverbrauchs um ebenfalls acht Prozent gegenüber 2013. Zu verdanken sei dies vor allem einer Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Diese wird seit knapp zwei Jahren mit LED oder Energiesparlampen betrieben. Außerdem sei der Stromverbrauch in den Gebäuden gesenkt worden. Insgesamt seien dadurch rund 8000 Euro an Kosten eingespart worden. Der gesamte Energiebericht kann auf der Homepage der Gemeinde (www.roethis.at) nachgelesen werden.

Gegen Handelsabkommen

In einer weiteren Aussendung informierte Kopf am Samstag darüber, dass Röthis eine „TTIP/CETA/TiSA-freie Gemeinde“ bleibe. Eine entsprechende Resolution sei in der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet worden.

Die Verantwortlichen der Kommune sprechen sich damit gegen diverse Handelsabkommen der EU mit den USA, Kanada und anderen Ländern aus. „Wir wollen damit ein Zeichen setzen für mehr Demokratie und Transparenz“, teilte Kopf mit. Außerdem werde durch die Vorhaben der EU massiv in die Souveränität der Länder und Gemeinden eingegriffen.

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