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Hohenems

„Bodenknappheit“ beim Agrarforum

Das diesjährige Agrarforum gestern in Hohenems trug den Untertitel „Lebens-Raum Vorarlberg – Die Ansprüche an Boden und Landschaft“. Vier Redner thematisierten die Bodenknappheit aus ihrer Sicht. Um öffentlichen Raum und seine verschiedenen denkbaren Nutzungen sollte im Interesse aller gerungen werden, die für den Diskurs nötige Bildung sollte gefördert werden. Das forderte die Leiterin des Vorarlberger Architekturinstituts, Verena Konrad. Sie sprach darüber, wie mit dem Problem „zu ­wenig – qualitativ hochwertiger – Boden für zu viele potenzielle Nutzer“ aus Archi­tektensicht umgegangen werden kann.

Den Standpunkt der Wirtschaft vertrat Mathias Burtscher, Geschäftsführer der Vorarlberger Industriellenvereinigung. „Der Wettbewerb ist stärker geworden, Vorarlberg steht in einem knallharten internationalen Konkurrenzkampf“, betonte er. Er appellierte an Gemeinde-, Interessens- und Unternehmensvertreter, das Kirchturmdenken zu überwinden und nicht immer in erster Linie die eigene Sichtweise durchsetzen zu wollen.

Die Vorarlberger Landwirtschaft könne ihre Bürger nicht aus eigener Kraft ernähren. „Sorgen wir dafür, dass sie dies nicht immer noch weniger können“, forderte im Anschluss der Präsident der Vorarlberger Landwirtschaftskammer, Josef Moosbrugger. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser betonte, dass es seit 1977 mit Erschaffung der Landesgrünzone hervorragend gelungen sei, die Siedlungsgrenze zu halten. Die Novelle zum Raumplanungsgesetz werde beispielsweise befristete Baulandwidmungen bringen. Mehr zum Agrarforum lesen Sie morgen in der NEUE am Sonntag. Miriam Jaeneke

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