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Norbert Sieber hat die Nase vor Kopf

Bregenzer holt 5537 Vorzugsstimmen. Karlheinz Kopf und Reinhard Bösch folgen im Ranking.

Das am Freitag von der Landeswahlbehörde bekannt gegebene Gesamtergebnis der Vorzugsstimmen hat in Vorarlberg keine Veränderung oder Umreihung bei den Mandaten ergeben. Primus wurde Norbert Sieber (ÖVP) mit 5537 vor Karlheinz Kopf (ÖVP) mit 4819 und Reinhard Bösch (FPÖ) mit 3819 Vorzugsstimmen. Alle drei waren in ihren Wahlkreisen ohnehin Listenerste.

Nicht am Stockerl, aber fix im Nationalrat, Reinhold Einwallner (SPÖ) mit 2543 Vorzugsstimmen. Der Grüne Harald Walser erreichte zwar 2256 Vorzugsstimmen, kommt aber nicht mehr in den Nationalrat. Für Martina Ess, die im ­Regionalwahlkreis Süd auf Platz sechs kandidiert hatte, brachten 1838 Vorzugsstimmen (und 1436 im zweiten Ermittlungsverfahren) zwar keine Vorreihung, wohl aber positive ­Aufmerksamkeit in der Landes-ÖVP.

Die Auszählung der letzten Wahlkarten hat das Ergebnis in Vorarlberg kaum verändert: Die ÖVP kommt auf 34,7 Prozent und liegt um 20.145 Stimmen vor der FPÖ mit 24,4 Prozent. Die Sozialdemokraten ­erreichten 17,8 Prozent. 7,2 Prozent stimmten für die Grünen, neun Prozent gaben den Neos ihre Stimme. Für die Liste Pilz votierten drei Prozent. Von den Kleinparteien übertraf nur die NBZ – Neue Bewegung für die Zukunft (1,4 Prozent) die Ein-Prozent-Hürde, alle anderen blieben unter einem Prozent.

Sieben Vorarlberger. In den Nationalrat einziehen werden insgesamt sieben Mandatare aus Vorarlberg. Drei von ihnen – Norbert Sieber, Karlheinz Kopf und Reinhard Bösch – haben ihr Mandat über die Regionalwahlkreise erhalten, Reinhold Einwallner zieht über die Landesliste ins Parlament ein. Neos-Abgeordneter Norbert Loacker ging am 15. Oktober im Land leer aus, wird aber – wie sein Landsmann, Neos-Chef Matthias Strolz – über einen Platz auf der Bundesliste ein Mandat erhalten. Der gebürtigen Nenzingerin Claudia Gamon gelang der Sprung in den Nationalrat über die Wiener Liste der pinken Partei.

Bis auf Reinhold Einwallner waren alle Vorarlberger Mandatare bereits in der jetzigen Legislaturperiode im Parlament vertreten. Einwallner löst für die Sozialdemokraten den bisherigen Abgeordneten Elmar Mayer ab, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Die FPÖ hat nur knapp ein zweites Mandat über die Landesliste in Vorarlberg verfehlt. Der bisherige Freiheitlichen-Abgeordnete Bernhard Themessl (Zweiter auf der Landesliste) ging demnach leer aus.

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