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Straßburg

Österreich präsentiert Plan zur Stärkung des ländlichen Raums

Dr. Andreas Kiefer, Harald Sonderegger, Andrä Rupprechter, Gudrun Mosler-Törnström, Dr. Andreas Rabl, Franz Xaver Gruber und Pauline Sterrer bei der Tagung in Strassburg (v. l.).

Dr. Andreas Kiefer, Harald Sonderegger, Andrä Rupprechter, Gudrun Mosler-Törnström, Dr. Andreas Rabl, Franz Xaver Gruber und Pauline Sterrer bei der Tagung in Strassburg (v. l.).

Delegationsleiter Harald Sonderegger verwies auf die Anbindung an Ballungsräume sowie die erforderliche Infrastuktur.

Bei der 33. Tagung des Kongresses im Europarat präsentierte Landwirtschaftsminister Rupprechter den österreichischen Plan zur Stärkung des ländlichen Raums. Der Bericht erörtert die wichtigsten Chancen sowie die Herausforderungen, mit denen die ländlichen Gebiete in Europa konfrontiert sind, insbesondere hinsichtlich des territorialen Zusammenhalts, sozialer Nachhaltigkeit, Beschäftigungsmöglichkeiten und des Ausbaus der Infrastruktur.

„Die Stärkung des ländlichen Raums ist ein Thema, das in allen europäischen Ländern intensiv diskutiert wird und daher eine der Kongress-Prioritäten für die kommenden Jahre darstellt“, berichtete Kongress-Präsidentin Gudrun Mosler-Törnström.

Entwicklung. Neben der Steigerung des öffentlichen und politischen Bewusstseins für die Situation und Anliegen des ländlichen Raums geht es insbesondere darum, die Kulturlandschaft, aber auch die Entwicklungsmöglichkeiten in Hinblick auf Wirtschaftsfunktionen über die Landwirtschaft hinaus zu fördern sowie qualitativ hochstehende Bildung und Ausbildung, vor allem über das Pflichtschulalter hinaus, sicherzustellen. „Überaus wichtig ist die Gewährleistung der Daseinsvorsorge sowie der Ausbau der Kinderbetreuung, die Anbindung an Ballungsgebiete und die Digitalisierung des ländlichen Raums durch massiven Ausbau der dafür erforderlichen Infrastruktur“, unterstrich der österreichische Delegationsleiter Harald Sonderegger.

Um diese gerade für alpine Gebiete überaus wichtigen Ini­tiativen umsetzen zu können, müssen natürlich auch entsprechende Geldmittel bereitgestellt werden. „Dafür bedarf es Fonds auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene, um die Finanzierung dieser wichtigen Vorhaben sicherzustellen und dadurch den ländlichen Raum als Dauersiedlungs-, Arbeits- und Wirtschaftsraum in unseren Ländern zu stärken“, betonte der ehemalige Präsident des Kongresses Herwig Van Staa. Dafür würden sich die österreichischen Vertreter über alle Partei- und Ländergrenzen hinweg einsetzen.

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