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Gesellschaft & Wirtschaft

Das Leben einer Kleinkindpädagogin

Markus Herburger, Feldkirch

Markus Herburger, Feldkirch

Früh am Morgen erwarten die gestressten Eltern, dass das Kind fröhlich von der nicht gestressten Betreuerin in Empfang genommen wird und die Trennung von der Mama oder dem Papa ohne Weinen funktioniert. Der Tagesablauf soll dann „kindgerecht“ (mit Kindern zwischen zwei, drei und sechs Jahren) und „individuell“ (mit 20 und mehr Kindern) ablaufen.

Der Bildungsrahmenplan gibt vor, dass möglichst früh die kognitiven Fähigkeiten des einzelnen Kindes gefördert, dokumentiert und mit den Eltern besprochen werden. Dies lässt sich meist nur außerhalb der bezahlten Arbeit bewerkstelligen.

Von der Betreuerin wird Sprachkompetenz und Sprachförderung gefordert, gleichzeitig sollen Talente des Kindes entdeckt und gefördert werden. Ein möglicher logopädischer oder motorischer Förderbedarf darf natürlich auch nicht übersehen werden.

Dies alles soll in einer motivierenden Umgebung und in liebevoller Zuneigung zum Kind geschehen. Den Kindern soll aber auch Zeit für freies Spielen, Natur und Entschleunigung geboten werden. Wenn die Kinder dann weg sind, muss meist noch geputzt und aufgeräumt werden. Vorbereitung, Nachbereitung und Sitzungen – alles unbezahlt.

Frau könnte auch sagen: „Verdammt viel Verantwortung für wenig Geld!“

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