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Chisinau

Großprojekt „Freiwillige Feuerwehr“ nimmt Formen an

Hans Kohler (3.v.l.) mit Viorel Furdui vom moldawischen Gemeindeverband.  

Hans Kohler (3.v.l.) mit Viorel Furdui vom moldawischen Gemeindeverband.  

30 außer Dienst gestellte Einsatzfahrzeuge hat Hans Kohler bereits nach Moldawien transportieren lassen.

„Die Freiwillige Feuerwehr ist Zeichen einer starken Zivilgesellschaft“, erklärte Hans Kohler. Vor Kurzem war der Altbürgermeister von Rankweil zu Gast bei Viorel Furdui, dem Generalsekretär des moldawischen Gemeindeverbands CALM. Kohlers großes Ziel ist es, einen Verband der freiwilligen Feuerwehren in Moldawien zu gründen. Doch das funktioniert nur, wenn auch der Gemeindeverband eingebunden ist und mitwirkt.

„Im Moment ist es so, dass es Berufsfeuerwehren in den gro­ßen Städten gibt“, erzählt Kohler. Bis die Rettungskräfte über die teilweise sehr schlechten Straßen an die Einsatzorte auf dem Land gekommen sind, kann es oft schon zu spät sein.

Zusammenhalt. Neben dem Sicherheitsaspekt ist dem Altbürgermeister aber auch der Zusammenhalt in der Gemeinde wichtig. „Eine Einrichtung wie die Feuerwehr führt Freiwillige zusammen“, sagte er. Bester Beweis dafür sei die gute Arbeit der Blaulichtorganisation in Bogzesti (siehe rechts).

Der Dalaaser Kommandant Martin Burtscher war bereits zwei Mal vor Ort, um die Florianijünger einzuschulen und Strukturen aufzubauen. „Nachbetreuung und Schulung sind aber sehr aufwändig, weshalb es sinnvoll wäre, solche Dinge langfristig über einen Verband abzuwickeln“, erläutert Kohler.

In diesem Jahr wurden fünf Tanklöschfahrzeuge in verschiedenen Gemeinden nördlich der Hauptstadt Chisinau stationiert. Im kommenden Jahr sollen die in Österreich ausgemusterten Fahrzeuge in Kommunen im Süden zum Einsatz kommen. „Ich habe fixe Zusagen für vier Fahrzeuge“, berichtet Kohler. In Moldawien sei er nun auf der Suche nach vier Gemeinden mit engagierten Bürgermeistern und Freiwilligen. „Gleichzeitig ist es wichtig, dass es gute Verbindungen zur Berufsfeuerwehr in den größeren Städten gibt“, betont er. Denn auf deren Hilfe und Unterstützung werden die neuen Rettungskräfte besonders angewiesen sein.

Die Vorarlberger Feuerwehrautos sind begehrt, bestätigt der Generalsekretär des Gemeindeverbands. In seiner Schublade hat er bereits eine lange Wunsch- und Warteliste, erzählt er. Seitens des Gemeindeverbands wird er sich diese bis Jänner genauer ansehen. Dann werden Kohler und Burtscher erneut nach Moldawien reisen, die potenziellen Einsatzorte genauer anschauen und weiter am Großprojekt Feuerwehrverband arbeiten.

 Sonja Schlingensiepen

Informationen

Mehr Informationen über die Hilfsprojekte in Moldawien unter:
http://moldova-projects.jimdo.com

oder auf der FacebookSeite: www.facebook.com/moldovaprojects

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