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Gesellschaft & Wirtschaft

Über Mütter und Väter

Markus Herburger, Feldkirch

Markus Herburger, Feldkirch

Die Aufgabe der Politik muss es sein, dass Mütter und Väter die größtmögliche Wahlfreiheit in der Betreuung ihrer Kinder haben. Ohne einen gesellschaftlichen Wandel bei der Beteiligung von Vätern an der Kindererziehung geht es nicht. Bei Unternehmen stößt es noch immer auf völliges Unverständnis, wenn Väter in Karenz gehen. Eine Karriere kann Mann sich dann an den Nagel hängen. In Skandinavien sind Führungsfunktionen von Mann und Frau in Teilzeit längst an der Tagesordnung. Ist es wirklich ein Fortschritt, wenn Frauen durch Arbeitgeber und Politik dazu gedrängt werden, Kinder möglichst bald nach der Geburt in einer Ganztageskleinkindbetreuung abzugeben?

Dazu kommen noch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich besonders für Teilzeitarbeitende, meist Frauen, stark negativ auswirken. Jeder Monat Familienarbeit oder Teilzeit vermindert aufgrund der langen Durchrechnung die Pension (früher waren es die 15 besten Jahre). Wo bleibt das Recht der Kinder auf Eltern? Größtmögliche Wahlfreiheit heißt auch, faire wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Eltern zu schaffen, die mit ihren Kindern zu Hause bleiben wollen, und Einrichtungen wie Spielgruppen gegenüber Kleinkindbetreuungen finanziell nicht zu benachteiligen. Sonst geht etwas ganz Wertvolles in unserer Gesellschaft zugrunde – Vielfalt und Bedürfnis des Kindes.

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