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Leichtes Plus für Liebherr Nenzing

Liebherr-Seilbagger im Einsatz im Hafen von Piombino/Italien. Liebherr

Liebherr-Seilbagger im Einsatz im Hafen von Piombino/Italien.

 Liebherr

Das Geschäftsvolumen des Liebherr-Werks im Vorarlberger Oberland im Vorjahr stieg um 1,4 Prozent.

Von Günther Bitschnau/wpa

Die zur Liebherr-Gruppe gehörende Liebherr-Werk Nenzing GmbH hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 473,3 Millionen Euro erzielt. Das ist ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Jahr davor, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Rechnet man zum Geschäftsvolumen auch die Umsätze der Liebherr MCCtec GmbH (Maritime Cargo Construction Technology) hinzu, wo das Werk Nenzing die Steuerungs- und Konsolidierungsfunktionen für die Maritim-Kran-Werke in Rostock (D) und Sunderland (GB) innehat, so beläuft sich der Umsatz auf 592,8 Millionen Euro. Aufgrund von Vertragsvereinbarungen werden die Umsätze der Maritim-Sparte nämlich nach wie vor über die Liebherr-Werk Nenzing GmbH abgerechnet.

Auch für das laufende Geschäftsjahr 2018 geht Liebherr Nenzing von einem leicht gesteigerten Umsatzniveau aus. In der Walgauer Gemeinde beschäftigte das Unternehmen per Ende 2017 rund 1640 Mitarbeiter. Im Jahr davor waren es knapp über 1700. Die Fluktuation sei auf Kapazitätsänderungen im Leiharbeiterbereich zurückzuführen. „Die Leiharbeiter-Quote ist heuer etwas geringer, das hängt immer etwas mit dem Projektgeschäft zusammen“, sagte Kommunikationsleiter Wolfgang Pfister auf Nachfrage.

Baumaschinen. In Nenzing selbst hat sich Liebherr in der jüngeren Vergangenheit auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Baumaschinen spezialisiert. Dabei geht es vor allem um Raupenkrane, Seilbagger sowie Ramm- und Bohrgeräte. Das Umsatzplus im abgelaufenen Geschäftsjahr bestätige die Strategie, sich konkret auf Teilbereiche zu konzentrieren, hieß es. Gerade bei den Ramm- und Bohrgeräten gebe es ein Plus von 16 Prozent. Durch den Ausbau des Anbaugerätesegments sei das Unternehmen im Spezialtiefbau immer mehr als Komplettanbieter positioniert. In diesem Segment hätten sich vor allem die südostasiatischen Länder wie Malaysia, Vietnam oder Indonesien als starke Wachstumstreiber entwickelt.

Bei den Hydroseilbaggern liege das Plus bei etwa sechs Prozent. Hier sei es Liebherr gelungen, mit Erfolg in das neue Marktsegment Nassbagger und Mining einzusteigen, teilte das Unternehmen mit. Rückläufig sei unterdessen der Bereich Raupenkrane gewesen. Dies sei vor allem auf die nachlassende Dynamik am stärksten Absatzmarkt Nordamerika zurückzuführen.

Märkte. Geografisch gesehen sei Nordamerika nach wie vor der größte Absatzmarkt, wie Liebherr bekannt gab, gefolgt vom EU-Raum, den osteuropäischen Ländern sowie ausgewählten Ländern in Südostasien.

Parallel zur Herstellung der Baumaschinen baut Liebherr auch die Digitalisierung auf der Baustelle immer weiter aus. Hier gehe es etwa um Tools zur Planung eines Baustelleneinsatzes oder zur Erfassung wichtiger Maschinendaten. Dazu kommen Baumaschinen-Simulatoren oder automatisierte Positionierungssysteme im Spezialtiefbau.

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