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Ländle-Betriebe ausgezeichnet

Die Vorarlberger Preisträger mit Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter (l.). Franz Fink/LFV Stmk

Die Vorarlberger Preisträger mit Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter (l.).

 Franz Fink/LFV Stmk

Liebherr in Nenzing und Gantner Solutions in Schruns sind Vorarlbergs „Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber“.

Über eine Auszeichnung des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes durften sich kürzlich die Verantwortlichen des Liebherr Werks Nenzing sowie von Gantner Solutions in Schruns freuen. Die beiden Betriebe wurden bei der Preisverleihung in Wien als „Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber“ geehrt. Die Auszeichnung wird seitens des Bundesverbandes alle zwei Jahre an jeweils zwei Unternehmen in jedem Bundesland vergeben. Ziel der Verantwortlichen der Feuerwehr ist es, „das gegenseitige Verständnis der Arbeitgeber, der Feuerwehren und ihrer Mitglieder zu stärken“, heißt es in einer Aussendung. Die ausgezeichneten Betriebe sollen beispielhaft für viele andere vor den Vorhang geholt werden. Ebenso soll der Öffentlichkeit gezeigt werden, dass es nicht selbstverständlich ist, dass ehrenamtliche Helfer ihren Arbeitsplatz verlassen dürfen, um Menschen in Not zu helfen.

Der Aussendung zufolge werden bei Liebherr in Nenzing alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv darin unterstützt, ihre Pflichten als Feuerwehrleute wahrzunehmen. Im Falle eine Einsatzes, aber auch für Ausbildungszwecke könnten die Beschäftigen ihren Arbeitsplatz „grundsätzlich schnell und unkompliziert“ verlassen. Von den etwa 1700 Mitarbeitern am Standort sind Schätzungen zufolge rund 350 bei der Blaulichtorganisation. Neben dem Engagement für die „auswärtigen“ Florianijünger wird vonseiten des Bundesverbands auch die starke Betriebsfeuerwehr von Liebherr gelobt. Deren Mitglieder werden im Falle eines Einsatzes für die Ortsfeuerwehr Nenzing automatisch mit alarmiert.

Beim Technologieunternehmen Gantner Solutions in Schruns gab es ebenso Lob für die Führungsebene. Deren Mitglieder würden die Verbindung zur Feuerwehr leben, meinten die Verbandsverantwortlichen.

Anreizsystem schaffen. Österreich sei ein Land der Freiwilligen, sagte Margarete Schramböck, Ministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, im Rahmen der Preisverleihung. Daher müsse den Arbeitgebern gedankt werden, die dieses Engagement unterstützen. Ähnlich äußerte sich der Präsident des Bundesfeuerwehrverbandes Albert Kern. Er wies zudem darauf hin, dass von den Verantwortlichen der Blaulichtorganisation seit längerem die Einführung eines Anreizsys­tems gefordert wird.

Arbeitgeber, die die Feuerwehrleute zu Einsätzen ausrücken lassen, sollen steuerlich entlastet werden. Auf diese Weise solle ein Anreiz geschaffen werden, dass auch andere Unternehmer auf diesen Zug aufspringen. Gespräche zur Einführung eines solchen Modells würden  auf allen politischen Ebenen laufen. Ein Ergebnis sei derzeit jedoch nicht in Sicht. Die Bemühungen würden allerdings nicht aufgegeben, versicherte der Bundesfeuerwehrpräsident.

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