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Bregenz

Vorarlberg Rind: Ressourcen bündeln

Fleckvieh ist eine sogenannte Zweinutzungsrasse, die sowohl für Milch- als auch Fleischleistung herangezogen wird. Vorarlberg Rind

Fleckvieh ist eine sogenannte Zweinutzungsrasse, die sowohl für Milch- als auch Fleischleistung herangezogen wird. Vorarlberg Rind

Optimaler Service für alle Viehzüchter sowie eine gemeinsame Vermarktung der Produkte stehen im Vordergrund.

Seit Anfang dieses Jahres besteht die neue Organisation „Vorarlberg Rind“. Unter diesem Namen sind die Mitglieder der vier heimischen Zuchtverbände (Vorarlberger Braunviehzuchtverband, Vorarlberger Holstein-Friesian Züchtervereinigung, Verein Vorarlberger Fleckviehzüchter und Vorarlberger Fleischrinderzüchtervereinigung; Anm.) vereint.

Zusammenarbeit. Im Jahr 1896 hielten im Ländle 16.172 Viehbesitzer im Durchschnitt zwei Kühe. Die erste Viehzuchtgenossenschaft Österreichs wurde bereits 1893 in Dornbirn gegründet. Zu Beginn wurde vor allem das Braunvieh gefördert. Dieses war bis in die 1970er-Jahre die dominierende Rasse im Ländle. Durch die Einführung der künstlichen Besamung und die Internationalisierung der Märkte wurden über die Jahre hierzulande andere Rassen – auch gegen anfängliche Widerstände – ansässig.

„Da die administrativen Tätigkeiten für die einzelnen Zuchtverbände recht aufwendig sind, sind diese schließlich von den Verantwortlichen des Braunviehzuchtverbands übernommen worden“, berichtet Geschäftsführer Thomas Jutz. Auf diese Weise wurde der Grundstein für eine weitere Zusammenarbeit gelegt.

Mehr Effizienz. Nach Durchlaufen eines eineinhalbjährigen Strategieprozesses wurde Anfang dieses Jahres die „Vorarlberg Rind“ als gemeinsame Genossenschaft für alle heimischen Rinderzüchter gegründet. Dieser steht ein neutraler Obmann vor. Ziel ist es, die Kräfte zu bündeln sowie finanzielle Mittel effizient einzusetzen.

„Die einzelnen Zuchtverbände bleiben bestehen. Die Landwirte brauchen allerdings keine Doppelmitgliedschaften mehr, wenn sie verschiedene Rassen besitzen. Über die Genossenschaft werden alle Tiere betreut“, führt Jutz aus. Auf diese Weise soll den rund 1800 Mitgliedern ein möglichst guter Service zu einem optimalen Preis geboten werden.

Rubina Bergauer

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