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Rotes Kreuz

Wechsel an der Führungsspitze

Philipp Schertler (l.) und der neue Kommandant Sascha Riedmann.RK

Philipp Schertler (l.) und der neue Kommandant Sascha Riedmann.
RK

Interview Philipp Schertler (34) hat das Führungs­zepter der Rotkreuz-Abteilung Lustenau übergeben. Sascha Riedmann (34) ist neuer ­Kommandant.

Philipp Schertler, Sie haben sich nach jahrelanger Tätigkeit nicht der Wiederwahl zum Kommandanten gestellt. Was sind die Gründe für diese Entscheidung?

Philipp Schertler: Anfang des Jahres war Baustart für mein Eigenheim. In nächster Zeit werde ich mich also dieser Aufgabe widmen. Die Entscheidung habe ich nicht leichtfertig getroffen. Ich habe das genau überlegt und auch im Führungsteam besprochen, bevor wir dann die Mannschaft informiert haben.

Welche Meilensteine fallen in die Zeit als Kommandant, welche Ziele wurden erreicht, und auf was sind Sie stolz?

Schertler: Die Welt verändert sich rasch. Wir bemerken das in Beruf und Freizeit, wenn wir die Nachrichten im Fernsehen verfolgen oder mit anderen Menschen darüber sprechen. Diese gesellschaftlichen Veränderungen haben auch auf eine Organisation wie das Rote Kreuz Einfluss. Deshalb wurde in den vergangenen Jahren daran gearbeitet, passende Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement zu entwickeln. Damit Menschen, die darauf angewiesen sind, geholfen werden kann. Es freut mich, wenn das gelungen ist.

Bleiben Sie dem Roten Kreuz erhalten?

Schertler: Ich werde auch weiterhin als freiwilliges Mitglied Rettungs- und Ambulanzdienste absolvieren und das Schulungsteam unterstützen.

Was sind Ihrer Meinung nach die Stärken Ihres Nachfolgers für den Posten als RK-Kommandant?

Schertler: Sascha Riedmann ist ein langjähriges Mitglied beim Roten Kreuz. Als Zivildiener und Freiwilliger. Er konnte in den vergangenen Jahren Führungserfahrung beim Roten Kreuz, aber auch im beruflichen Alltag sammeln. Außerdem hat er einige Ausbildungen absolviert. Das Rote Kreuz hat bei ihm seit vielen Jahren einen besonderen Stellenwert.

Sascha Riedmann, wer steht Ihnen als Kommandant-Stellvertreter zur Seite, und was erwarten und wünschen Sie sich von der Mannschaft?

Sascha Riedmann: Ich bin sehr froh, dass mich das bisherige Führungsteam unterstützt und vertraue auf die Erfahrung der Vizekommandanten Dietmar Fitz und Ronald Faulhaber. Gemeinsam werden wir die Aufgaben bewältigen und die Herausforderungen annehmen.

Sie sind kein Neuling beim Roten Kreuz. Wie sieht Ihr Werdegang im Verein aus?

Riedmann: Ich bin als freiwilliger Mitarbeiter 2002 zum Roten Kreuz Lustenau gekommen und seitdem ununterbrochen im Rettungsdienst tätig. Für mich ist es ein Privileg, Menschen in Notsituationen helfen zu dürfen.

Was waren Ihre bisher bewegendsten Momente im Rahmen des Engagements beim Roten Kreuz?

Riedmann: Es gibt eine Vielzahl solcher Momente. Sanitäter erleben beinahe in jedem Nachtdienst Momente voller Dankbarkeit von Menschen, denen wir helfen können. Da die Anforderungen und Aufgaben, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich ständig zunehmen, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass sich so viele Leute ehrenamtlich engagieren.

Zahlen, Daten, Fakten 2017

Einsatzgebiet: Lustenau, Höchst
und Gaißau

Einsätze im Rettungs- und Krankentransport: 6408

Transportierte Patienten: 7171

78 Ambulanzdienste Veranstaltungen mit 1414 Stunden

Das First-Response-Team in Gaißau, Höchst und Fußach wurde zu 203 Einsätzen gerufen

205 Rufhilfe-Teilnehmer wurden in Lustenau, Gaißau und Höchst betreut

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