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Kennelbach

Besserer Schutz für Mensch und Natur

Visualisierung der Ach nach Umsetzung des GEK.  Land Vorarlberg

Visualisierung der Ach nach Umsetzung des GEK.  Land Vorarlberg

Das Gewässerentwicklungskonzept für die Bregenzerachmündung wurde präsentiert. Das Flussbett wird weiter, die Ufer besser begehbar.

Hochwasserschutz, Ökologie, Trink- und Grundwasser, Erholungsraum: An der Bregenzerach zwischen Kennelbach und der Mündung in den Bodensee spielen viele Themen eine wichtige Rolle. Ein neues Gewässerentwicklungskonzept (GEK) bringt diese Anforderungen in eine umsetzbare Form. In den nächsten 20 Jahren soll das Konzept in mehreren Bauabschnitten realisiert werden. In Kennelbach wurde dieser Tage der aktuelle Planungsstand öffentlich präsentiert und diskutiert.

Gemeinden zuständig. Gewässerentwicklungskonzepte sind übergeordnete Planungen für ein Flussgebiet. Zuständig für das Thema sind die Anrainergemeinden. Am Unterlauf der Bregenzerach haben sich daher Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt zu einem eigenen Wasserverband zusammengeschlossen. In Zusammenarbeit mit den Zuständigen der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Vorarlberg und weiterer Experten wurde ein GEK für den erwähnten Flussabschnitt erarbeitet. Ziel ist es, den Schutz des Menschen und seines Siedlungsraumes vor Hochwasser zu erhöhen. Gleichzeitig soll der gewässer-ökologische und naturschutzfachliche Zustand verbessert werden.

Aufweitungen. Seit 1999 hat die Bregenzerach drei mal für histo­rische Hochwasserstände gesorgt, wobei das Maximum am 23. August 2005 erreicht wurde. Das Gewässerentwicklungskonzept sieht vor, das Flussbett mit Aufweitungen und anderen Maßnahmen auf derartige Situationen vorzubereiten. Der Damm auf Harder Seite wird verlegt, jener auf Bregenzer Seite stabilisiert. Gestartet wird mit drei Bauabschnitten zwischen der Landesstraßen-Brücke Bregenz-Hard und der Mündung in den Bodensee. Der jetzige mobile Hochwasserschutz aus Betonblöcken wird damit nach aktuellem Stand ab 2020 etappenweise überflüssig.

Wie es in einer Aussendung heißt, werde sich die Mündung der Bregenzerach durch die Maßnahmen noch dynamischer und freier entwickeln können. Fischen soll es künftig einfacher möglich sein, flussaufwärts zu schwimmen. Zudem sollen ökologisch besonders wertvolle Bereiche besser geschützt werden. Auch werden weite Strecken der Ufer flacher und damit leichter begehbar gemacht. Der bestehende Lehrpfad wird verlängert, und neue Aussichtspunkte werden geschaffen.

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