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Für einen guten Start in die Radsaison

Das frühlingshafte Wetter weckt die Lust aufs Radfahren.  Klaus Hartinger

Das frühlingshafte Wetter weckt die Lust aufs Radfahren.  Klaus Hartinger

Vor der ersten Ausfahrt sollte der Drahtesel ausführlich überprüft werden. Bei Neuanschaffungen liegen E-Bikes weiterhin im Trend.

Die fleißigsten Radfahrer während der Wintermonate sind die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. Das hat erst vor wenigen Wochen eine Analyse der Experten des Verkehrsclub Österreich ergeben. Trotz kühler Temperaturen werden im Ländle immer noch durchschnittlich zwölf Prozent aller Alltagswege mit dem Rad zurückgelegt. Deutlich mehr als in den übrigen Bundesländern. Mit steigenden Temperaturen und frühlingshafter Witterung nimmt die Lust aufs Radfahren noch einmal zu.

Doch was ist zu tun, wenn der Drahtesel den ganzen Winter nicht genutzt wurde und jetzt wieder in Betrieb genommen werden soll? Darüber weiß ÖAMTC-Techniker Thomas Stix Bescheid. Er empfiehlt, den fahrbaren Untersatz vor dem Start in die neue Saison einem ausführlichen Check zu unterziehen. Beispielsweise sollten sämtliche Schrauben am Rad kontrolliert werden. Werden lockere Verbindungen gefunden, müssen diese nachgezogen werden. Ebenso sollte überprüft werden, ob die Beleuchtung funktioniert und alle notwendigen Rückstrahler vorhanden sind. Pflege braucht nach dem Winter auch der Antrieb. Dieser umfasst Kette, Pedale, Schaltung und Zahnkränze. Mit ein wenig Universalöl könnten die Lebensdauer der Teile sowie der Fahrkomfort erhöht werden, sagt Stix. Bei der Kontrolle der Bremsen sollten „die Bremsklötze ausreichend dick sein und satt auf der Felge aufliegen“.

Besonderes Augenmerk sollte nach Angaben des Experten den Reifen gelten. Diese könnten brüchig werden. Überprüfen ließe sich der Zustand durch Aufpumpen. Falls der Reifen dann über Nacht Luft verliert, sollte der Schlauch repariert oder erneuert werden, meint Stix.

Werkstatt. Wer diese Arbeiten nicht selbst durchführen will, kann sein Fahrrad natürlich auch in einer professionellen Werkstatt einem Service unterziehen lassen. Eine Möglichkeit, die die Kunden fleißig nutzen, wie Chris­tian Häfele von Zweirad Loitz in Lauterach berichtet. Die hauseigene Werkstatt sei derzeit gut ausgelastet.

Doch bei Loitz werden nicht nur alte Drahtesel wieder auf Vordermann gebracht. Auch neue Räder können erworben werden. Dazu wurde erst kürzlich das Geschäft vergrößert. Auf 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche können seit der Neueröffnung Anfang März zahlreiche verschiedene Zweiräder besichtigt werden – vom Rennrad bis zum E-Mountainbike.

Vor allem das frühlingshafte Wetter der vergangenen Tage und Woche habe zu einem Ansturm der Kunden geführt, berichtet Häfele. Seine Mitarbeiter und er hätten alle Hände voll zu tun. Vor allem Elektrofahrräder in allen möglichen Ausführungen seien gefragt. Etwa 80 Prozent der Käufer würden sich für ein solches Bike interessieren. Genutzt wird der elektrische Hilfsantrieb aus unterschiedlichen Gründen. Immer mehr Menschen würden das Elektrofahrrad für kürzere Alltagswege, zum Ziehen eines Kikis oder auch für die Fahrt in die Arbeit verwenden, berichtet der Fachmann.

Selbst Mountainbikes mit Motor seien längst nicht mehr verpönt. Hier zähle für viele der Fun-Faktor. So könne beispielsweise nach einem anstrengenden Arbeitstag noch eine Ausfahrt unternommen werden.

Beim Antrieb setzt der Experte auf die Produkte namhafter Hersteller wie Shimano, Bosch und Brose. Denn diese seien hochwertig und würden stetig weiterentwickelt. Dies wüssten auch die Kunden zu schätzen: „Qualität ist für sie wichtiger als der Preis.“

Michael Steinlechner

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