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Bregenz

Gelder für ärztliche Bereitschaftsdienste

Mit knapp 375.000 Euro wird von Landesseite in diesem Jahr die Aufrechterhaltung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes an Wochentagen unterstützt. Von den Gemeinden kommen noch einmal rund 450.000 Euro dazu. Die so finanzierten Bereitschaftsdienste der niedergelassenen Ärzte umfassen den Zeitraum von Montag, 7 Uhr, bis Samstag, 7 Uhr – ausgenommen gesetzliche Feiertage.

2015 wurde der ärztliche Bereitschaftsdienst in Vorarl­berg mit dem „Ärztebereitschaftsdienst neu“ um eine weitere Struktur ergänzt. Dieses Modell beruht auf einer bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) eingerichteten elektronischen Buchungsplattform, wo sich Ärzte selbstständig zum Bereitschaftsdienst eintragen können. Dadurch sind die Leistungen rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche in ganz Vorarlberg gewährleistet. Ziel ist es, die Herausforderungen bei Totenbeschauen, Untersuchungen nach dem Unterbringungsgesetz sowie bei kriminalpolizeilichen Totenbeschauen landesweit einheitlich zu lösen.

Nachdem sich das System im Praxistest bewährt hat, wurde es im Vorjahr von der Landesregierung um zwei Jahre verlängert. Jene Gemeinden und Sprengel, in denen das bestehende Ärztebereitschaftsdienstmodell weiter gelebt wurde, sollen auch weiterhin unberührt bleiben. Und für Gemeinden und Sprengel, die wechseln wollen, besteht dazu weiterhin die Möglichkeit. Die Gemeinden und Sprengel Bregenz, Lustenau, Lochau und Feldkirch sind bereits auf das neue Modell umgestiegen. Für 2018 werden für den Ärztebereitschaftsdienst neu rund 364.000 Euro zur Verfügung gestellt, teilt das Land mit.

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