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Hafenentwicklung

Bürger reden bei Entwicklung mit

Ein Marktplatz, Stege, ein bootsfreies Binnenbecken – das sind einige der Wünsche der Harder zur künftigen Hafengestaltung.

Eine „Spieleinladung“ der besonderen Art ist für den gestrigen Samstag an die Harder Bevölkerung ergangen. Im Rahmen eines „Szenario-Games“ im örtlichen Bauhof hatten Interessierte die Möglichkeit, spielerisch Gestaltungsvorschläge für die Entwicklung des Hafenareals zu erarbeiten.

Vorgegangen wurde nach dem Konzept des sogenannten Open Space. Der Begriff bezeichnet eine Methode zur strukturierten Diskussion in großen Gruppen.Konkret versammelten sich gestern sechs Untergruppen von Bürgerinnen und Bürgern um runde Planungstische, auf denen das Hafenquartier abgebildet war. Anhand von „Spielsteinen“ wurden Ideen und Wünsche gemeinsam besprochen, notiert und auf der Karte dargestellt. Bei den Spielsteinen handelte es sich um Schablonen, die Vorschläge von vier renommierten Architekturbüros zeigten.

Multifunktional. Die Ergebnisse aus den verschiedenen Diskussionsrunden wiesen einige auffallende Ähnlichkeiten auf. So waren sich die meisten Beteiligten etwa einig, dass der Strandbadbereich ganzjährig bespielt und dementsprechend multifunktional genützt werden solle. Darüber hinaus könnten Stege, Brücken, Strände und ein Marktplatz das Hafenareal attraktiver machen. Ein Konsens wurde auch hinsichtlich der zwei Museumsschiffe erreicht, die vor Hard ankern. Diese sollen näher ans Ortszentrum geholt werden – allerdings nicht ins Binnenbecken, das sich die Diskussionsteilnehmer ganz „bootsfrei“ wünschten. Die Resultate werden einem Expertenteam in der weiteren Projektarbeit dienen.

Um die Open-Space-Teilnehmer auf ihre Aufgabe vorzubereiten, hatte Prozessbegleiter Wolfgang Fiel zu Beginn der Veranstaltung die Konzepte der Architekturbüros genauer vorgestellt. Als Ergänzung waren drei entsprechende Impulsvorträge gehalten worden. Zudem hatten Jugendliche aus den örtlichen Mittelschulen sowie Vertreter der Offenen Jugendarbeit Hard dargelegt, wie der Hafen ihrer Ansicht nach ansprechend gestaltet werden könnte.

Nachhaltig. Bürgermeister Harald Köhlmeier versicherte den Burschen und Mädchen, dass ihre Ideen ernst genommen würden und hob lobend hervor, dass sich die „Vorschläge kaum von jenen der professionellen Architekten unterscheiden“ würden. Der Ortschef freute sich über das Interesse und die Beteilung an dem Projekt, das auf eine ökologisch, sozial sowie ökonomisch nachhaltige Entwicklung des Quartiers abzielt.

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