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Gasthaus, Hotel und Gastgarten

„Ein Gasthaus mit Blumen ist einladend“

Es gibt viele Möglichkeiten, Terrasse, Balkon und andere Bereiche rund ums Haus mit Pflanzen zu verschönern. NEUE-Archiv

Es gibt viele Möglichkeiten, Terrasse, Balkon und andere Bereiche rund ums Haus mit Pflanzen zu verschönern.
 NEUE-Archiv

Harmonischer Gesamteindruck zählt. Junge Gastwirte setzen wieder verstärkt auf Schattenbäume im Garten.

In einer Sache ist Markus Karg sich sicher: „Ein Gasthaus mit Blumenschmuck ist einfach einladend.“ Der Gärtnermeister wird sich auch heuer, zum 40. Jubiläum des Flora Blumen- und Gartenbewerbs, wieder als Juror auf den Weg machen und die Teilnehmer besuchen. Dabei dürfte es für Karg auch in der Kategorie „Gasthaus, Hotel und Gastgarten“ einige Häuser zu bewerten geben.

„Für mich zählt vor allem der Gesamteindruck. Es muss sich ein harmonisches Bild ergeben“, erklärt das Jurymitglied. Dazu gehöre auch, dass die verschiedenen Bereiche einer Gaststätte hinsichtlich des floralen Schmucks die nötige Aufmerksamkeit erfahren. „Es nützt wenig, wenn ich einen traumhaften Balkon habe, es anderswo aber Nachholfbedarf gibt“, meint Karg.

Sonnenseite. Beurteilt wird der Wuchszustand der Pflanzen ebenso wie die Gestaltung. So sollten Blumen etwa farblich sowohl untereinander als auch auf das Aussehen des Gebäudes abgestimmt sein. Nicht zuletzt achtet die Jury darauf, ob die Gewächse richtig platziert sind, je nach Art also an einem sonnigen oder einem schattigen Plätzchen.

Möglichkeiten, ein Hotel oder Gasthaus mit Pflanzen zu verschönern, gibt es laut Karg viele. Auf Balkonen werden etwa gerne hängende oder stehende Geranien oder Petunien eingesetzt. Als Beiwerk ist Bidens beliebt. „Das gilt allerdings nur für die Sonnenseite. Im Schatten kommen hingegen Begonien oder Fuchsien zum Einsatz“, führt der Gärtnermeister aus.

Natürlich profitieren gerade auch Gastgärten von einer entsprechenden Begrünung. In diesem Bereich bieten sich verschiedene Kübelpflanzen oder Stauden an, die oft in Rabatten gepflanzt werden, weiß Karg. Nicht nur schön anzusehen, sondern auch praktisch sind Schattenbäume wie etwa die Kastanie. „Die findet sich in den heimischen Gastgärten nicht mehr so oft“, bedauert der Juror. Allerdings würden gerade junge Gastwirte zunehmend Bäume pflanzen und so auf längere Zeit vorausplanen.

Besonders viel Wert auf die florale Zier wird nach Kargs Erfahrungen übrigens in jenen Gegenden gelegt, wo der Sommertourismus stark ausgeprägt ist. „Da gibt es richtig prunkvolle Häuser“, verrät er. Allerdings: „Potenzial, noch besser zu werden, gibt es immer“, fügt er hinzu und lacht.

  Johannes Hofer

Die Kategorien

Kategorie I:
Blumenschmuck am Haus

Kategorie II: Garten als
Wohn- und Erholungsraum

Kategorie III: Nutzgarten

Kategorie IV: Bauernhaus und Bauerngarten

Kategorie V: Der etwas andere Garten

Kategorie VI: Gasthaus, Hotel und Gastgarten

Flora Tulpe:
Fotobewerb –
Familiengarten

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